Das Thema Risiko ist und war schon immer ein Thema für die Interne Revision, zusätzlich ist es in den letzten Jahren auch in Mode gekommen. Risiko-Wortschöpfungen sind in großer Zahl entstanden: Risikomanagement, Risikofaktoren, Risikoanalyse, Risikoidentifikation, Risikoinventur, Risikotheorie, risikoorientierte Jahresabschlussprüfung – fast kann man es nicht mehr hören. Gleichwohl reizt es, sich mit dem Thema eines risikoorientierten Prüfungsansatzes in der Internen Revision, speziell bei Prüfungen im Personalbereich auseinander zu setzen und den Begriff auf seinen Erkenntniswert abzuklopfen.
Gibt es da etwas Neues? Deswegen der Titel dieses Vortrages mit dem Fragezeichen. Wenn man dann fragt, was unter Risiko zu verstehen sei, findet man so viele Begriffsdefinitionen, wie sich Autoren darüber auslassen. Wir wollen die Diskussion dieser Begriffe aber ausklammern und nur für den weiteren Fortgang dieser Ausführungen unsere Definition festlegen: Risiko ist die „Möglichkeit, dass sich explizit geplante oder implizit vorausgesetzte Ziele und Erwartungen eines Unternehmens, eines Unternehmensteils (Geschäftsbereich, Funktionsbereich) oder eines einzelnen Entscheiders aufgrund von Störprozessen nicht erfüllen.
Sofern die mögliche Abweichung von den angestrebten Zielen bzw. von Erwartungen negativ (ungünstig) ist, spricht man von Risiko, positive Abweichungen werden dagegen als Chancen betrachtet“. Den Abweichungen von der Erreichung der Unternehmensziele und den zugrundeliegenden Ursachen gilt das Augenmerk der Wirtschaftsprüfer in der risikoorientierten Jahresprüfung. Der risikoorientierte Prüfungsansatz bedeutet hier, „dass Art, Umfang, zeitliche und personelle Abstimmung der Prüfungshandlungen von einer Einschätzung des Prüfungsrisikos bestimmt werden“.
Der vollständige Artikel ist hier zum kostenpflichtigen Download erhältlich >>
| Erstellt von Christine Brand-Noé am 22.09.2008 Quelle: ESV |
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