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Neue Steuerregeln für Reisekosten ab 2014

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Bei Pendlerpauschale, Verpflegungs- und Reisekosten stehen 2014 einige Neuerungen ins Haus. Ein neues Reisekostenrecht soll die steuerlichen Regeln für Reisekosten einfacher und rechtssicherer machen. Außerdem entlastet es viele Steuerzahler.

Erste Tätigkeitsstätte ersetzt regelmäßige Arbeitsstätte

Das geltende Reisekostenrecht haben vor allem Gerichte durch ihre Urteile geprägt. Das ändert sich 2014. Ein neues Reisekostenrecht soll viele offene Fragen klären. Das neue Reisekostenrecht fasst die Pendlerpauschale neu und eindeutiger. Der Begriff der "ersten Tätigkeitsstätte" ersetzt ab 2014 die Formulierung "regelmäßige Arbeitsstätte".

Pendlerpauschale nur für Fahrten zur ersten Tätigkeitsstätte

Dahinter steckt mehr als Wortklauberei. Jeder Arbeitnehmer kann nur eine erste Tätigkeitsstätte haben.

Wichtig: Nur für die Fahrten zu dieser ersten Tätigkeitsstätte gilt die Entfernungspauschale (Pendlerpauschale) gemäß § 9 Abs. 4 EStG. Für jede andere Fahrt stehen dem Arbeitnehmer Reisekosten oder die Erstattung der tatsächlichen Fahrtkosten zu.  

Arbeitgeber bestimmt Tätigkeitsstätte  

An welchem Ort sich die erste Tätigkeitsstätte befindet, entscheidet der Arbeitgeber. Dies gilt vor allem dann, wenn mehrere Orte in Frage kommen. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass es sich um eine ortsfeste Einrichtung handeln muss. Diese ortsfeste Einrichtung kann sich auch in einem verbundenen Unternehmen befinden. In bestimmten Fällen kann der Arbeitnehmer auch in einem fremden Unternehmen seine erste Tätigkeitsstätte aufsuchen. Das gilt zum Beispiel für den Einsatz von Leiharbeitern.

Die erste Tätigkeitsstätte kann auch eine Bildungseinrichtung sein, wenn der Arbeitgeber einem Mitarbeiter eine langfristige Fortbildung oder ein Studium ermöglicht. Legt der Arbeitgeber keine erste Tätigkeitsstätte fest, dann gelten gesetzliche Bestimmungen. Ab 2014 gehen die Finanzämter von einer festen Zuordnung aus, wenn der Arbeitnehmer einen bestimmten Arbeitsort 

  • üblicherweise arbeitstäglich,
  • mindestens an zwei Arbeitstagen in der Woche oder
  • in 30 Prozent seiner Arbeitszeit aufsucht beziehungsweise aufsuchen soll.


Befristet eingesetzte Mitarbeiter arbeiten auswärts

Damit einem Arbeitnehmer eine erste Tätigkeitsstätte bei einem Kunden des Arbeitgebers zugeordnet werden kann, muss er an diesem Ort entweder unbefristet oder für die Dauer des Arbeitsverhältnisses oder länger als 48 Monate am Stück tätig sein. Die Industrie- und Handelskammer Würzburg erklärt: "Ist ein Arbeitnehmer nur befristet einer Tätigkeitsstätte zugeordnet, dann gilt dies bis zu einer Dauer von 48 Monaten als Auswärtstätigkeit." 

  • Ohne erste Tätigkeitsstätte können Arbeitnehmer Fahrtkosten in Höhe von 30 Cent für jeden gefahrenen Kilometer berechnen.
  • Sie können für die ersten drei Monate der Auswärtstätigkeit Verpflegungspauschbeträge geltend machen.
  • Sie können Unterkunftskosten geltend machen.
  • Außerdem können auswärts tätige Mitarbeiter alle Nebenkosten (Taxi, Bahn, Bus etc.) absetzen.


Wenn der Arbeitgeber diese Kosten nicht übernimmt, kann der Arbeitnehmer sie in der Einkommensteuererklärung als Werbungskosten absetzen. Geht der Berufstätige länger als 48 Monate einer Auswärtstätigkeit nach, wird die Erstattung von Unterbringungskosten auf 1.000 Euro im Monat gedeckelt, entsprechend den Regeln für die doppelte Haushaltsführung. 

Doppelte Haushaltsführung: Jeden Monat bis 1.000 Euro steuerlich absetzbar

Viele Berufstätige führen ein Leben als Wochenendpendler. Steuerrechtlich liegt dabei eine doppelte Haushaltsführung vor. Betroffene unterstützt der Staat mit einem Zuschuss. Mit doppelter Haushaltsführung kann ein Steuerzahler Unterbringungskosten bis zur Höhe von 1.000 Euro im Monat steuerlich absetzen, etwa für die Zweitwohnung am Arbeitsort.

  • Bei Verheirateten geht das Finanzamt davon aus, dass der Lebensmittelpunkt dort liegt, wo die Familie wohnt.
  • Bei Alleinstehenden gilt als Lebensmittelpunkt der Ort, an dem sich das soziale Leben abspielt (Wohnort von Eltern, Freunde oder Partner, Sitz des Sportvereins etc.). 


Das Internetportal Steuerrat24 rät: "Das Finanzamt akzeptiert die Hauptwohnung ohne weiteres als Lebensmittelpunkt, wenn Sie durchschnittlich mindestens zweimal im Monat nach Hause fahren, also mindestens 24 Fahrten im Jahr in der Steuererklärung geltend machen."

Führt der Steuerzahler einen doppelten Haushalt, dann kann er dafür eine Entfernungspauschale für zwei Heimfahrten im Monat in Anspruch nehmen. Erkennt das Finanzamt die doppelte Haushaltsführung nicht an, dann gelten Heimfahrten als Reisen zwischen der Hauptwohnung und der ersten Tätigkeitsstätte. Solche Fahrten sind in beliebiger Anzahl mit der Pendlerpauschale steuerlich absetzbar.

Verpflegungsmehraufwand: 12 Euro schon ab acht Stunden

Während einer Auswärtstätigkeit – also beispielsweise auf einer Dienstreise – steht jedem Berufstätigen eine Pauschale für Verpflegungsmehraufwand zu. Wie hoch die Pauschale ausfällt, hängt davon ab, wie lange eine Auswärtstätigkeit dauert. Bisher kennt das Reisekostenrecht drei Stufen nach der Dauer der Abwesenheit von der Tätigkeitsstätte oder der Wohnung: 

  • Ab 8 Stunden: 6 Euro
  • Ab 14 Stunden: 12 Euro
  • 24 Stunden: 24 Euro


Das neue Reisekostenrecht sieht ab acht Stunden Abwesenheit schon eine Verpflegungspauschale in Höhe von 12 Euro vor. Für ganztägige Reisen gilt weiterhin eine Verpflegungspauschale von 24 Euro. Die mittlere Stufe entfällt.

Verpflegungspauschale im Ausland

Neue Regeln gelten ab 2014 auch für Auslandsreisen. Auf Auslandsreisen errechnen sich die Beträge für die Verpflegungspauschale nach sogenannten Auslandstagegeldern. Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) legt gemeinsam mit den obersten Finanzbehörden der Länder die Verpflegungsmehraufwendungen bei Auslandsreisen immer wieder neu fest. Nach diesen Pauschalen berechnen sich die steuerlich absetzbaren Verpflegungsmehraufwendungen auf Auslandsreisen.

Auch bei Auslandsreisen ersetzt das neue Reisekostenrecht die bisher geltenden drei Stufen durch zwei. Ab 2014 gibt es

  • ab 8 Stunden Abwesenheit 80 % des Pauschbetrages,
  • für ganztägige Reisen 120 % des Pauschbetrages.

Sachbezug: Auf Reisen an das Frühstück denken

Das Frühstück ist ein Sonderproblem unter den Mahlzeiten auf Inlandsreisen. Daran wird sich voraussichtlich auch 2014 nichts ändern. Auf Auslandsreisen gilt: Von der Hotelrechnung darf der Geschäftsreisende 20 Prozent für das Frühstück abziehen. Wegen der unterschiedlichen Mehrwertsteuersätze für Hotelübernachtung (7 Prozent) und Frühstück (19 Prozent), ist dies auf Reisen in Deutschland nicht möglich. Hier empfiehlt sich der Ansatz des Sachbezugswertes von derzeit 1,60 Euro.

Achtung: Zahlt ein Unternehmen einem Arbeitnehmer auf Reisen neben der Verpflegungspauschale auch die Mahlzeiten unterwegs, dann müssen die Sachbezugswerte für Frühstück (2014: 1,63 Euro) beziehungsweise Mittag- oder Abendessen (2014: 3,00 Euro) von der Pauschale für Verpflegungsmehraufwand abgezogen werden. Sonst entsteht ein lohnsteuerpflichtiger geldwerter Vorteil.

Die Gewinner beim Reisekostenrecht ab 2014 

Das Bundesfinanzministerium sieht das neue Reisekostenrecht als Beitrag zu einer einfacheren Unternehmensbesteuerung. Sie entlastet zudem die Steuerzahler. Zu den Gewinnern zählen Arbeitnehmer ohne feste Tätigkeitsstätte: Berufskraftfahrer, Taxifahrer, Lokführer oder Busfahrer. Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. (VLH) sieht unter den Gewinnern des neuen Reisekostenrechts auch Arbeitnehmer mit weiträumigen Arbeitsplätzen. Darunter fallen beispielsweise Hafenarbeiter oder Forstbedienstete. Sie können ab 2014 Fahrten in ihrem Arbeitsgebiet als Reisekosten absetzen. 

Allein das Reisekostenrecht soll die Steuereinnahmen um 220 Millionen Euro senken, teilt das Bundesfinanzministerium mit. Die Länder hatten das Gesetz deswegen im Bundesrat zunächst abgelehnt. Insbesondere die neue Verpflegungspauschale von mindestens 12 Euro ließ die Landesregierungen um ihre Steuereinnahmen fürchten. Im Dezember 2012 hat sich der Vermittlungsausschuss zwischen Bundestag und Bundesrat auf das Gesetz in seiner aktuellen Form geeinigt.  


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letzte Änderung W.V.R. am 17.06.2014
Autor(en):  Wolff von Rechenberg
Quelle:  BMF, LVH, IHK Würzburg, Steuerrat24.de, Spesen-Ratgeber.de,Handwerksblatt.de
Bild:  PantherMedia / Doris Heinrichs

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Der Autor:
Herr Wolff von Rechenberg
Wolff von Rechenberg ist Redakteur bei reimus.NET.
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15.07.2013 16:47:26 - Sven

Ich empfehle auch das Buch:

ISBN: 3732246477
Änderungen im Reisekostenrecht 2013/2014

Da wird schön die alte Regelung der neuen gegenübergestellt.
[ Zitieren | Name ]

04.10.2013 13:57:51 - Georg Pauldrach

Das neue Reisekostenrecht klingt nach Vereinfachung, aber nicht nach mehr Gerechtigkeit.
Gerecht wäre: unsere Reisekosten an die der Abgeordneten anzupassen oder umgekehrt.
Dann müsste man nicht von 220.000.000 € weniger Steuereinnahmen, sondern könnte wahrscheinlich von 440.000.000 € weniger Ausgaben sprechen.
MfG
Georg Pauldrach
[ Zitieren | Name ]

03.12.2013 14:26:52 - Fr. Trefz

Guten Tag,

vielen Dank für die Ausführungen in Ihrem Artikel zum Reisekostenrecht 2014.

Zu einem Passus habe ich aber noch eine Frage:

Auzug aus Ihrem Artikel:

Sachbezug: Auf Reisen an das Frühstück denken
Das Frühstück ist ein Sonderproblem unter den Mahlzeiten auf Inlandsreisen. Daran wird sich voraussichtlich auch 2014 nichts ändern. Auf Auslandsreisen gilt: Von der Hotelrechnung darf der Geschäftsreisende 20 Prozent für das Frühstück abziehen. Wegen der unterschiedlichen Mehrwertsteuersätze für Hotelübernachtung (7 Prozent) und Frühstück (19 Prozent), ist dies auf Reisen in Deutschland nicht möglich. Hier empfiehlt sich der Ansatz des Sachbezugswertes von derzeit 1,60 Euro.


Achtung: Zahlt ein Unternehmen einem Arbeitgeber auf Reisen neben der Verpflegungspauschale auch die Mahlzeiten unterwegs, dann müssen die Sachbezugswerte für Frühstück (2013: 1,60 Euro) beziehungsweise Mittag- oder Abendessen (2013: 2,93 Euro) von der Pauschale für Verpflegungsmehraufwand abgezogen werden. Sonst entsteht ein lohnsteuerpflichtiger geldwerter Vorteil.

Nach meinen Informationen ist ab 2014 eine Versteuerung des Sachbezugswerts für kostenlose Mahlzeiten nur noch anzuwenden, wenn aufgrund der kurzen Reisedauer bei eintägigen Dienstreisen (bis max. 8 Stunden) kein Anspruch auf eine Verpflegungspauschale besteht.
Sie sprechen hier aber konkret von generellen Erstattungen der Frühstückskosten und dass hier im Inland keine Kürzung der erpflegungspauschale aufgrund der unterschiedlichen mehrwertsteuersätzen erfolgen darf. Das habe ich so noch nicht gehört.
Es wäre schön, wenn Sie sich hierzu am besten telefonisch mit mir in Verbindung setzen oder mir eine schriftlicheAusführung zukommen lassen könnten.

Vielen Dank vorab für Ihre Hilfe.

Mit freundlichen Grüßen
Corinna Trefz

Telefon: 07151/262524
Fax: 07151/2682524
[ Zitieren | Name ]

15.12.2013 17:12:57 - wvr

Guten Tag, Frau Trefz,
Das Bundesfinanzministerium hat dazu eine Anweisung an die Oberfinanzdirektionen veröffentlicht (BMF-Schreiben vom 20. Dezember 2012-IV C 5-S 2334/12/10004; DOK: 2012/1153217). darin heißt es:

"Mahlzeiten, die arbeitstäglich unentgeltlich oder verbilligt an die Arbeitnehmer abgegeben werden, sind mit dem anteiligen amtlichen Sachbezugswert nach der Verordnung über die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung von Zuwendungen des Arbeitgebers als Arbeitsentgelt (Sozialversicherungsentgeltverordnung SvEV) zu bewerten. Dies gilt ab 1. Januar 2014 gemäß § 8 Absatz 2 Satz 8 EStG auch für Mahlzeiten, die dem Arbeitnehmer während einer beruflich veranlassten Auswärtstätigkeit oder im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung vom Arbeitgeber oder auf dessen Veranlassung von einem Dritten zur Verfügung gestellt werden, wenn der Preis der Mahlzeit 60 Euro nicht übersteigt."

Von einer Einschränkung auf Dienstfahrten, die unter 8 Stunden dauern, ist darin nicht die Rede. Der Gesetzgeber erlaubt Steuerberatung im Einzelfall nur Steuerberatern. Dehalb bitte ich Sie um Verständnis, dass ich keine Telefonberatung leisten kann. Wenn Sie unsicher sind, sollten Sie ganz dringend einen Steuerberater aufsuchen.

In der Hoffnung, Ihre Frage beantwortet zu haben
Wolff von Rechenberg
[ Zitieren | Name ]

18.12.2013 18:45:31 - Stefan Wagner

Guten Abend,

verändert sich durch die so einfach klingende Beschreibung "Tätigkeitsstätte", welche nun an Stelle der regelmäßigen Arbeitsstätte tritt, nicht vollkommen die Einkommensverhältnisse von Beschäftigten mit Dienstwagen?

War es vorher doch möglich bei Außendienstmitarbeitern oder solchen mit hohen Außendienstanteil und gestellten Dienstwagen den Mittelpunkt durch sogenannte Teleworker/HomeOffice-Verträge an das heimische Arbeitszimmer zu verlegen. Dies hatte steuerrechtliche Vorteile für den Arbeitnehmer, wenn dieser die Arbeitsstätte des Arbeitgebers an weniger als jährlich 40 Arbeitstagen aufgesucht hat.

Hiermit konnte verhindert werden, dass die Kilometerentfernung pauschal monatlich ebenfalls als geldwerter Vorteil zu versteuern war.

Ein häusliches Arbeitszimmer wird aber dank der neuen gesetzlichen Definition "Tätigkeitsstätte" nicht mehr anerkannt, so dass sich tausende von Arbeitnehmern mit pauschaler monatlicher Firmenwagen-Versteuerung nun mit der Situation anfreunden dürfen diesen teils signifikaten Anfahrtsweg von 50 oder mehr Kilometern einfache Strecke im Abzug ihres Nettogehalts wiederzufinden, was sicherlich hunderte von EUROs bedeuten kann.

Oder deute ich diese gravierende Änderung etwa falsch und hat sich nur der Begriff geändert?

Vielen Dank
Stefan Wagner
[ Zitieren | Name ]

02.01.2014 16:09:25 - Fragensteller

Mein Arbeitgeber zahlt ab 8 Stunden weiterhin nur 6€ Verpflegungspauschale mit dem Hinweis es handelt sich um eine "Empfehlung" bzw. Richtlinie.
Ist das korrekt?
[ Zitieren | Name ]

07.01.2014 22:19:54 - GastLeopold

Hallo!
Bei mir in der Firma ist es auch so, daß nach wie vor nur 6 Euro gezahlt werden. Ich frage mich auch , ob dies Rechtens ist? Kann ich auch bei meinem Arbeitgeber sagen, dass ich es dann lieber nicht haben möchte um die volle Pauschale bei der Steuererklärung angeben zu können?
Vielen Dank schon mal! Hoffe auf Antworten, die mir weiterhelfen.
[ Zitieren | Name ]

10.01.2014 07:44:01 - Kunigunde

Hallo!

Ich muss noch meine Reisekostenabrechnung fü Dezember 2013 einreichen.

Soll ich schon die neuen oder die alten Verpflegungssätze eintragen ?! smile:denk:
[ Zitieren | Name ]

11.01.2014 14:28:31 - Gast

Zu der Frage von Stefan Wagner:
Das würde ja bedeuten, dass ein AN mit Home
Office in Hannover und Firmenfahrzeug sowie
eine Tätigkeitsstätte in München hätte weil dort
das einzige Office ist, dann würde man 600Km
als Versteuerungsgrundlage haben. Na
dann gute Nacht Deutschland smile;-)
Nico Seddig
[ Zitieren | Name ]

21.01.2014 13:44:08 - Gast 1

ich bin Berufshraftfahhrer bei einer Spedition , mein Arbeitgeber zahlt aber weiterhin die Speesen wie 2013 ,das hheißt dreistufig.
Ist es rechtens ?
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29.01.2014 10:44:11 - Jens S.

Hallo zusammen!

Ich bin leider nicht ganz firm mit diesem Thema, daher bitte ich um eure Hilfe!

Folgendes Beispiel:
9:50 Abflug nach Portugal (Porto)
Übernachtung
12.30 Abflug zurück nach Deutschland.

WENN ich das richtig verstehe, dann sollte ich doch 22€ am 1Tag und 22€ am 2Tag sowie 95€ für die Übernachtung bekommen. Ist das soweit korrekt?
Ich frage weil ich jetzt nur die 44€ bekommen habe und das Hotel für 55€ nicht verrechnet wurde. Eigentlich sollte ich doch 22+22+ (95-55) also 84 € erhalten.

Bitte gebt mir eine kurze Rückinfo!

Vielen lieben Dank schonmal.
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31.01.2014 14:14:11 - Gast

Guten Tag Herr Rechenberg,
bei der Frage von Frau Trefz nach dem Abzug der Frühstückspauschale haben Sie als Antwort das Bundesfinanzministerium aus 2012 zitiert, die Frage stellt sich aber nicht für das Jahr 2013 sondern für das Jahr 2014 und da ist keine Rede mehr von Abzugsmöglichkeit nach dem Sachbezugswert (2014 1,63 €) sondern nur noch von den 20 % = 4,80 Euro. Ich habe die neuen Richtlinien rauf und runter gelesen, aber es gab nicht wie früher mehrere Möglichkeiten das Frühstück in Abzug zu bringen. Auch unser Steuerberater gab uns keine andere Information.
Wie ist das nun mit dem Abzug von Frühstück ab 2014?
Viele Grüße
Robert Walter
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04.02.2014 11:00:42 - Gast

Wenn ich als MA einer deutschen AG im Ausland von einem Tochterunternehmen (lokale Aktiengesellschaft; z.B. XY A.E. in Griechenland) zum Essen eingeladen werde, kann das als Fremdbewirtung angesehen werden?
Oder hat der deutsche Arbeitgeber das Recht, zur Kürzung der Tagespauschale (z.B. 40% für das Mitttagessen) zu zwingen?
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06.02.2014 12:05:52 - Gast

Hallo, ich habe auch eine Frage zum Frühstück. Wenn das Frühstück auf der Hotelrechnungen separat ausgewiesen ist. Was muss ich kürzen, den Betrag oder die 20 % von der Tagespauschale. Wer kann mir helfen. Danke sehr.
[ Zitieren | Name ]

28.02.2014 17:24:48 - Gast

Ich bin Kraftfahrer im Nahverkehr und über 8 Stunden unterwegs.Trotz der Spesenerhöhung bekomme ich weiterhin 6 Euro am Tag,obwohl ein anderer Fahrer,der ebenfalls im Nahverkehr seine 12 Euro bekommt.Auf meine Frage warum der Kollege mehr Spesen bekommt,teilte mein Chef mir mit,dass der Kollege weitaus weniger Brutto im Monat hat als ich.Hallo ?
Darf der Chef solche Unterschiede machen? Einer bekommt die 12 Euro Spesen am Tag und der andere bleibt auf seinen 6 Euro sitzen.
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03.03.2014 07:41:36 - Reaper-CP

Hallo,

die Zahlung von Spesen erfolgt freiwillig. Alles was der Arbeitgeber nicht bezahlt kannst du über deine Einkommensteuererklärung noch wieder bekommen.
[ Zitieren | Name ]

14.03.2014 08:34:13 - Uwe Rahn

Ich bekomme von meinen Abeitgeber 4.10 Euro Essengeld.
Wieviel kann ich dazu bekommen und wie muß ich es einreichen.
[ Zitieren | Name ]

22.03.2014 21:39:02 - Gast

Hallo!

Vielen Dank für diese informative Seite.
Eine Frage erschließt sich mir noch nicht richtig:
Wenn man als Berufskraftfahrer arbeitstäglich ein "Depot" nur zu Kontrollzwecken aufsucht, welches der Arbeitgeber als "erste Tätigkeitsstätte" festgelegt hat, ist dann nur die Pendlerpauschale absetzbar oder doch eine Reisekostenabrechnung möglich?
[ Zitieren | Name ]

27.06.2014 10:04:30 - Kroiss Hildegard

unsere Arbeitnehmer bekommen Tagesgeldpauschale wenn Sie auf Dienstreise sind,

nun laden sie auch manchmal einer Kunden zum Essen ein und rechnen dies als Bewirtungskosten ab.

Muß ich nun bei der Tagesgeldpauschale eine Kürzung vornehmen?
[ Zitieren | Name ]
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