Benchmarking

Autor: Carsten Doose
Bestellnummer: 90002778
Preis: 48,00 EUR
Hochschule: Universität Hamburg Deutschland
Benotung: 2
Abgabedatum: 26.08.2000
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Benchmarking


Einleitung:
?Nur wer sich an Spitzenleistungen anderer Unternehmen orientiert, hat überhaupt eine Chance, langfristig erfolgreich zu sein.?
Eine Aussage, die heute in Deutschland, im Gegensatz zu den USA und anderen führenden Industrieländern, noch nicht zur klassischen Unternehmensführung gehört, obwohl dort aufgrund von Benchmarking, Spitzenleistungen erbracht werden.
Zu oft wird sich noch auf eigene Potenziale verlassen und nicht die externe Orientierung, mit der sich gemessen werden kann, gesucht. Oft bleiben damit potentielle Kosten- bzw. Produktivitätsvorteile ungenutzt. Benchmarking ist eine Managementmethode, um Verbesserungen von Leistungen bis hin zu Spitzenleistungen realisieren zu können, was anhand eines kontinuierlichen Anwachsens der internationalen Wettbewerbsfähigkeit eine aktuelle Herausforderung darstellt.
Als Bestandteil des ?Total Quality Management? (TQM) ist Benchmarking ein Instrument, das helfen kann, langfristig die Wettbewerbsfähigkeit und Rentabilität eines Unternehmens zu sichern. Grundsätzlich verdrängt Benchmarking keine anderen Managementtechniken, sondern ergänzt und unterstützt diese. Über fünfundfünfzig Prozent der hundert besten deutschen Unternehmen, haben Benchmarking als Managementinstrument zur Leistungssteigerung angenommen. Benchmarking gewinnt somit zunehmend an Bedeutung in den Reihen der Managementmethoden.
Besonders geschätzt ist Benchmarking in seiner, über den klassischen Unternehmensvergleich herausragenden, Fähigkeit nicht nur kurzfristige Leistungssteigerungen, sondern auch langfristiges Erreichen von Wettbewerbsvorteilen zu ermöglichen. Unter anderem hat diese Fähigkeit, Benchmarking zu einem Element einer ganzheitlichen Managementphilosophie gemacht.
Problemstellung:
Ziel dieser Ausarbeitung ist es, einen Überblick über die grundsätzlichen Inhalte, Elemente, Funktionen und Arten des Begriffes Benchmarking zu vermitteln.
Des Weiteren sollen Fragen betreffend des strukturellen Ablaufes von Benchmarking, anhand des Benchmarking-Prozesses geklärt werden. Wie funktioniert Benchmarking und wodurch eignet es sich als Methode zur Leistungssteigerung?
Wie kann der operative Bereich der Leistungsfähigkeit und der strategische Aspekt der Rentabilität in einen kausalen Zusammenhang gesetzt werden?
Am Ende dieser Diplomarbeit soll der Leser das Instrument des Benchmarking in seiner Art und Funktionsweise verstanden haben sowie die Zusammenhänge zwischen der Leistungssteigerung durch Benchmarking basierend auf Kennzahlen und der Produktivität bis hin zur Rentabilität in Unternehmen, erkennen.
Gang der Untersuchung:
Zu Beginn dieser Arbeit soll die Entstehungsgeschichte des Benchmarking erläutert werden. Daran anknüpfend wird eine genauere Betrachtung des Begriffes Benchmarking durchgeführt und nachfolgend dann ein eigener Definitionsansatz vorgeschlagen.
Danach wird auf den Begriff des Benchmark eingegangen.
Des Weiteren sollen Elemente des Benchmarking (Objekte / Vergleichsentitäten) sowie dessen Ziele und Grundprinzipien verdeutlicht werden.
Nachdem die begriffliche und inhaltliche Grundlage geschaffen ist, soll die Systematisierung der verschiedenen Benchmarking-Varianten vorgestellt und exemplarisch einzelne Benchmarking-Arten, unter Berücksichtigung derer hauptsächlichen Vor- und Nachteile, angeführt werden.
Im nächsten Abschnitt, wird eine Möglichkeit des Aufbaus des Benchmarking-Prozesses beschrieben und anhand eines Beispiels der Firma ?State-Oil? auf eine Anwendung des Benchmarking in der Praxis eingegangen.
Der letzte Abschnitt beinhaltet eine Betrachtung des Benchmarking als Methode zur Leistungssteigerung, basierend auf Kennzahlen und die Darstellung der Zusammenhänge von Benchmarking, Produktivität und Rentabilität anhand von Kennzahlensystemen.
Diese Erläuterung soll den Erkenntnisgehalt und die Wirkungsweise des Benchmarking, bezüglich Produktivität und Rentabilität, abrunden. Abschließend folgt eine Schlussbetrachtung.

Inhaltsverzeichnis:
1.|Einleitung|2
1.1|Problemstellung|3
1.2|Gang der Untersuchung|3
2.|Grundlegung|4
2.1|Begriffbestimmung Benchmarking|4
2.1.1|Historische Entwicklung des ?Benchmarking?|4
2.1.2|Definitionsansätze aus der Literatur|5
2.1.3|Eigener Definitionsansatz|8
2.1.4|Benchmarks|9
2.1.4.1|Qualitative Benchmarks|10
2.1.4.2|Quantitative Benchmarks|10
2.2|Benchmarking - Objekte|11
2.3|Vergleichsentitäten des Benchmarking|15
2.4|Ziele des Benchmarking|16
2.5|Erfolgsnotwendige Prinzipien des Benchmarking|18
3.|Formen des Benchmarking|20
3.1|Grundlegende Unterscheidungskriterien|20
3.2|Benchmarking - Arten|23
3.2.1|Internes Benchmarking|23
3.2.2|Externes Benchmarking|24
3.2.2.1|Konkurrenzbezogenes Benchmarking|25
3.2.2.2|Branchenbezogenes Benchmarking|26
3.2.2.3|Generisches Benchmarking|26
3.2.3|Funktionales Benchmarking|28
3.2.4|Prozessorientiertes Benchmarking|29
3.2.5|Weitere Benchmarking - Arten|30
4.|Der Benchmarking Prozess|31
4.1|Verschiedene Modellansätze aus der Literatur|31
4.2|Strukturelle Basis des Benchmarking - Prozesses auf Grund essentieller Phasen|34
5.|Beispiel eines Benchmarking - Projektes aus der Praxis|39
6.|Benchmarking in Bezug auf Produktivität und Rentabilität|43
6.1|Zusammenhang von Produktivität und Rentabilität anhand von Kennzahlensystemen|43
6.2|Die Wirkung des Benchmarking in Bezug auf Produktivität und Rentabilität|47
7.|Schlussbetrachtung|48
|Literaturverzeichnis|




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