Optimierung des klassischen Beschaffungsprozesses unter Ausschöpfung möglicher Rationalisierungspotentiale durch konsequente Anwendung von E-Procurement
| Autor: | Davor Landeka |
| Bestellnummer: | 90005483 |
| Preis: | 28,00 EUR |
| Hochschule: | Fachhochschule Darmstadt Deutschland |
| Benotung: | 1.5 |
| Abgabedatum: | 29.06.2001 |
|
|
Diese Arbeit jetzt über unseren Partner Diplomica

kaufen:
In Zusammenarbeit mit unserem Partner Diplomica bieten wir Ihnen die Möglichkeit diese Arbeit direkt über Diplomica zu erwerben. Bitte beachten Sie, dass Sie zum Zwecke des Bestellvorgangs das Controlllling-Portal verlassen und auf die Seiten von Diplomica weitergleitet werden. Bei Problemen mit dem Bestellvorgang haben, wenden Sie sich bitte an den
Webmaster

Optimierung des klassischen Beschaffungsprozesses unter Ausschöpfung möglicher Rationalisierungspotentiale durch konsequente Anwendung von E-Procurement
Einleitung:
Im Zeitalter der Rationalisierungen und Einsparungen rücken die Möglichkeiten, die das Internet im Hinblick auf Zeit- und Geldeinsparungen bietet, immer mehr in den Vordergrund. So generiert E-Procurement neue Dienstleistungen, die noch vor wenigen Jahren als unvorstellbar galten. Das Internet ist mittlerweile ein wesentlicher Bestandteil von unternehmerischen Geschäftsprozessen geworden. Im Zuge dieser Entwicklung mussten viele Prozesse neu gestaltet und den technischen und inhaltlichen Möglichkeiten des Internets angepasst werden.
Zielsetzung der vorliegenden Arbeit war die Darstellung von Optimierungspotentialen durch eine, insbesondere im B2B-Bereich zeit- und kostensparende, internetbasierte Beschaffung. Das Thema betrifft sowohl betriebswirtschaftliche Fragestellungen, als auch Potentiale, die sich aus dem Einsatz der Informationstechnik ergeben.
In dieser Arbeit wurde dem Aspekt der notwendigen Fortbildung der Mitarbeiter in den Unternehmen keine Rechnung getragen. Diese müssen jedoch entsprechend unterstützt und weitergebildet werden, um dem Fortschritt der Technologie gewachsen zu sein. Technisches Wissen wird immer mehr zur Voraussetzung für erfolgreiche Beschaffungsvorgänge.
Bis heute wird der Beschaffungsprozess direkter Produkte entweder elektronisch mit ausgewählten Lieferanten (EDI-Systeme) oder auf Papier abgewickelt. Die meisten großen Unternehmen benutzen die sogenannten ERP-Systemen (z.B. SAP R/3) für die Beschaffung von diesen Materialien. Die Beschaffung von indirekten/MRO-Produkten wird hierbei jedoch meist nicht unterstützt. Heutzutage bieten sich durch die Optimierung von Beschaffungsprozessen mittels E-Procurement (z.B. Desktop Purchasing Systeme) erhebliche Einsparungspotentiale im Hinblick auf die entstehenden Beschaffungskosten.
Neue Wege in der Beschaffung weisen auch neue Konzepte wie Efficient Consumer Response auf. Einkauf und Verkauf arbeiten miteinander ? nicht länger gegeneinander, um Kundenbedürfnisse besser, schneller und günstiger zu erfüllen. Ersichtlich wurde allerdings auch, dass die Einführung von E-Procurement generell kein einfacher Prozess ist, der innerhalb kürzester Zeit umgesetzt werden kann. Vielmehr findet ein komplexer Vorgang statt, der angefangen mit einer exakten Planung, langwierige Strukturveränderungen nach sich zieht.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass E-Procurement mehr als nur eine elektronische Unterstützung der Beschaffung ist. Durch E-Procurement unterliegt der Bereich der Beschaffung nicht nur Veränderungen im wörtlichen Sinne, sondern einer kompletten Neugestaltung und Umstrukturierung. Wirtschaftliche Verbesserungen und technische Neuerungen sind Kernaspekte dieses ?neuen Weges?. Nicht mehr Unternehmen, sondern Wertschöpfungsketten stehen im Wettbewerb. Die einzelnen wirtschaftlichen Komponenten wurden, basierend auf Grundlagen der Beschaffung, aufgeführt und kritisch betrachtet.
Inhaltsverzeichnis:
|ABSTRACT|I
|GLIEDERUNG|III
|ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS|VI
|ABBILDUNGSVERZEICHNIS|VII
|TABELLENVERZEICHNIS|VIII
1.|EINLEITUNG|1
1.1|ZIELSETZUNG UND AUFBAU DIESER ARBEIT|1
1.2|EINFÜHRUNG IN DIE THEMATIK|2
2.|GRUNDLAGEN DER BESCHAFFUNG|3
2.1|BESCHAFFUNGSRELEVANTE BEGRIFFE|3
2.2|BEDEUTUNG DER BESCHAFFUNG|5
2.3|BESCHAFFUNGSPOLITIK|5
2.3.1|Beschaffungsziele|6
2.3.2|Beschaffungsmarketing|7
2.3.3|Beschaffungsinstrumente|9
2.4|AM BESCHAFFUNGSPROZESS BETEILIGTE ORGANISATIONSEINHEITEN|9
2.4.1|Der Einkäufer im Unternehmen|10
2.4.2|Der Lieferant|10
2.4.3|Grad der Zusammenarbeit|11
2.5|ENTSCHEIDUNGSPROZESSE IN DER BESCHAFFUNG|12
2.5.1|Strategische vs. operative Beschaffung|13
2.5.2|Zentrale vs. dezentrale Beschaffung|14
2.5.3|Make-or-Buy Entscheidung|15
2.5.4|Spielmacher vs. Spezialist|15
2.5.5|Standortfrage Deutschland|16
2.6|DER KLASSISCHE BESCHAFFUNGSPROZESS|17
2.6.1|Ablauf des klassischen Beschaffungsprozesses|17
2.6.2|Problematik der klassischen Beschaffung|20
3.|BESCHAFFUNGSPOLITISCHE OPTIMIERUNGSANSÄTZE|23
3.1|ANSATZPUNKTE UND ZIELE EINES BESCHAFFUNGS-REENGINEERINGS|23
3.2|BEGRIFF UND ZIELE DES E-PROCUREMENT|24
3.3|MARKTFORSCHUNGSSTUDIEN ÜBER BESCHAFFUNG UND E-PROCUREMENT|26
3.4|DIE BEZIEHUNG DES E-PROCUREMENT ZU E-COMMERCE UND E-BUSINESS|28
3.4.1|Abgrenzung der Begriffe E-Commerce und E-Business|28
3.4.2|Ausprägungen des Electronic Commerce|30
3.4.3|E-Commerce Marktstatistiken|32
3.4.4|Barrieren und Herausforderungen des E-Procurement|34
3.5|UMSETZUNGSFELDER DES E-PROCUREMENT|36
3.5.1|Beschaffung direkter und indirekter Produkte|36
3.5.2|Dominanz nicht-strategischer Produkte|37
3.6|BESCHAFFUNGSPROZESSE IM ZEITALTER DER NEW ECONOMY|40
3.6.1|Ablauf des Beschaffungsprozesses bei Einsatz einer EP-Lösung|40
3.6.2|EP-Lösung als Wettbewerbsvorteil|42
3.6.3|Quantitative und Qualitative Potentiale einer EP-Lösung|45
3.7|ELEKTRONISCHE UNTERSTÜTZUNG DER PROZESSE HEUTE|50
3.7.1|Klassisches EDI|51
3.7.2|Web-EDI|53
3.7.3|Schlüsseltechnologie XML|55
3.7.4|OBI|56
3.8|VEREINFACHUNG DER BESCHAFFUNGSPROZESSE DURCH PRODUKT-KLASSIFIZIERUNGSSTANDARDS|58
3.8.1|Bedeutung von Klassifikationssystemen|58
3.8.2|eCl@ss|59
3.8.3|UN/SPSC|61
3.8.4|ETIM|62
3.9|OPTIMIERUNG DER BESCHAFFUNG DURCH INTERNETBASIERTES OUTSOURCING|63
3.9.1|Händlerdienstleister|63
3.9.2|Preisagentur|64
3.9.3|Systemprovider|64
3.9.4|Full-Service Dienstleister|65
3.9.5|Purchasing-Card Dienstleister|65
3.10|VERÄNDERUNG DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE|66
3.10.1|Wertschöpfungskette nach Porter|66
3.10.2|Die Wertschöpfungskette im E-Business|68
3.10.3|Workflow-Management-Systeme|70
3.10.4|Supply Chain Management|71
4.|DIE WICHTIGSTEN EP-TOOLS UND IHRE ANWENDUNG|73
4.1|ANBIETER-WEBSITES|74
4.1.1|Definition|74
4.1.2|Anwendbarkeit|74
4.1.3|Stärken|74
4.1.4|Schwächen|74
4.1.5|Beispiele|75
4.2|VIRTUELLE EINKAUFSGEMEINSCHAFTEN|75
4.2.1|Definition|75
4.2.2|Anwendbarkeit|75
4.2.3|Stärken|76
4.2.4|Schwächen|76
4.2.5|Beispiele|76
4.3|KATALOGLÖSUNGEN|76
4.3.1|Definition|77
4.3.2|Anwendbarkeit|77
4.3.3|Katalogstandard BMEcat|77
4.3.4|Katalogmodelle zur Unterstützung der Beschaffung|79
4.3.4.1|Lieferantenkataloge (Shop Systeme)|80
4.3.4.2|Käuferkataloge (Desktop Purchasing Systeme)|81
4.3.4.3|Marktplatzintegrierte Katalogsysteme|82
4.3.5|Beispiele|84
4.4|ELEKTRONISCHE MARKTPLÄTZE|84
4.4.1|Definition|85
4.4.2|Ausrichtung von elektronischen Marktplätzen|86
4.4.3|Funktionalitäten von elektronischen Marktplätzen|87
4.4.4|Beschreibung ausgewählter Funktionen|89
4.4.4.1|Schwarze Bretter|89
4.4.4.2|Kataloge|90
4.4.4.3|Auktionen|90
4.4.4.4|Börsen|91
4.4.5|Stärken|92
4.4.6|Schwächen|93
4.4.7|Beispiele|93
4.5|ECHTZEITAUSSCHREIBUNGEN UND AUKTIONEN|94
4.5.1|Definitionen|94
4.5.2|Die Auktionsformen im Internet|95
4.5.2.1|Die Englische Auktion|96
4.5.2.2|Die Holländische Auktion|97
4.5.2.3|Die umgekehrte Auktion|97
4.5.3|Ablauf einer Online-Auktion|98
4.5.4|Stärken|99
4.5.5|Schwächen|100
4.5.6|Beispiele|100
4.6|PROCUREMENT SERVICE PROVIDER|101
4.6.1|Definition|101
4.6.2|Anwendbarkeit|102
4.6.3|Stärken|102
4.6.4|Schwächen|102
4.6.5|Beispiele|103
5.|IMPLEMENTIERUNG VON EP-SYSTEMEN IM UNTERNEHEMEN|104
5.1|RESTRUKTURIERUNG DER BESCHAFFUNGSPROZESSE|104
5.2|KRITISCHE ERFOLGSFAKTOREN|107
5.3|DAS VORGEHEN|109
5.4|INTEGRATION AN ERP-SYSTEME|113
5.5|EXEMPLARISCHE AUSWAHL VON EP-SYSTEMEN|115
5.5.1|Abnehmerseitige Lösungen|115
5.5.2|Cybermediär-Lösungen|116
5.5.3|Lieferantenseitige Lösungen|119
5.5.4|Lösungen als Bestandteil von Standardsoftware|119
5.5.5|Eigenentwicklungen|120
5.6|BEST PRACTICE BEISPIELE|121
6.|FALLBEISPIEL PORTUM AG|122
6.1|PROFIL DES UNTERNEHMENS|122
6.2|PORTUMS BESCHAFFUNGS-LÖSUNGEN|124
6.2.1|Business Auction Online|125
6.2.2|Enterprise Sourcing Solution|126
6.2.3|Marketplace Cartridge Solution|126
6.3|APPLIKATIONEN FÜR DIE BESCHAFFUNGS-LÖSUNGEN|127
6.3.1|Portum Auction Engine|127
6.3.2|Portum RFQ Engine|128
6.3.3|Portum BidXchange|129
6.4|CASE STUDY: STÄDTISCHE WERKE AG KASSEL|129
7.|ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK|130
|ANHANG|X
|LITERATURVERZEICHNIS|XXI