Auf diesem Computer merken

Registrieren
Passwort vergessen?

Rentenbeitrag sinkt 2012 von 19,9 auf 19,6 %

RSS
Am 16.11.2011 hat das Bundeskabinett den Rentenversicherungsbericht 2011 und die Beitragssatzverordnung 2012 bestimmt. Diese beinhalten die Senkung des Rentenbeitragssatzes von 19,9 auf 19,6 % ab 1. Januar 2012. Somit werden die Arbeitnehmer und -geber um jeweils 1,3 Milliarden Euro entlastet. Auch bei der Rente sind Änderungen vorgesehen. Laut des Bundesministeriums für Arbeit und Wohnen (BMAS) sollen in 2012 spürbare Änderungen bei der Rentenerhöhung kommen.

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen:

 "Die Rentenversicherung ist demografie- und zukunftsfest, die Rentenfinanzen sind stabil. Das verdanken wir umsichtigen Reformen, die weder Alt noch Jung überfordern. Und es ist ein Ausweis dafür, wie gut Wirtschaft und Arbeitsmarkt durch die Krise gekommen sind. Deswegen freut mich, dass wir nun mit der Beitragssatzsenkung im kommenden Jahr nicht nur die arbeitende Generation entlasten können, sondern zugleich die Rentnerinnen und Rentner von der guten Entwicklung profitieren. Solide Finanzen und Generationengerechtigkeit machen die Rente stark und schaffen Sicherheit im Alter."

Rentenbeitragssatz 2012

Die Nachhaltigkeitsrücklage der gesetzlichen Rentenversicherung hat die Aufgabe, unterjährige Liquiditätsschwankungen aufzufangen und die Entwicklung des Beitragssatzes zu stabilisieren. Erst vor zwei Jahren hat sich gezeigt, wie gut die Rücklage diese Aufgabe erfüllt: Während der Wirtschafts- und Finanzkrise im Jahr 2009 blieb der Beitragssatz stabil bei 19,9 Prozent.

Die Nachhaltigkeitsrücklage bewegt sich in einem gesetzlich festgelegten Korridor zwischen 0,2 und 1,5 Monatsausgaben der Rentenversicherung. In guten Zeiten kann die Rentenversicherung dadurch Rücklagen aufbauen, mit denen bei nicht so guter Entwicklung der Beitragssatz stabil gehalten werden kann.

Übersteigt allerdings die Reserve voraussichtlich die Obergrenze von 1,5 Monatsausgaben, wird der Beitragsatz gesenkt. So ist es 2012: Die Rücklage würde bei unverändertem Beitragssatz Ende 2012 die Obergrenze überschreiten. Der Beitragssatz sinkt daher zum 1. Januar 2012 von derzeit 19,9 auf 19,6 Prozent.

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden durch die Senkung des Beitragssatzes in der Rentenversicherung allein 2012 um rund 1,3 Milliarden Euro entlastet. In diesem Umfang steigt deren verfügbares Einkommen. Das hat positive Auswirkungen auf die Konsumnachfrage. Die Arbeitskosten der Wirtschaft fallen ebenfalls um rund 1,3 Milliarden Euro geringer aus.

Rentenversicherungsbericht 2011

Die Bundesregierung legt dem Bundestag und dem Bundesrat einmal im Jahr einen Bericht über die Finanzlage der Rentenversicherung und ihre Entwicklung in den künftigen 15 Jahren vor. Der Rentenversicherungsbericht 2011 spiegelt die gute wirtschaftliche Entwicklung in diesem Jahr und ihre Auswirkungen auf die Rentenfinanzen wider: Beschäftigung und Löhne sind gestiegen, die Arbeitslosigkeit ist weiter gesunken.

Nach den gesetzlichen Vorschriften darf der Beitragssatz im 15-jährigen Vorausberechnungszeitraum des jeweils aktuellen Rentenversicherungsberichts bis zum Jahr 2020 nicht höher als 20 und danach nicht höher als 22 Prozent sein. Das Sicherungsniveau vor Steuern – das ist die Größe, die das Leistungsniveau der Rentenversicherung bezeichnet – muss im selben Zeitraum bis zum Jahr 2020 mindestens 46 und danach mindestens 43 Prozent betragen. Diese Beitragssatzobergrenzen und Mindestsicherungsniveaus gewährleisten, dass die älteren Generationen auf eine angemessene Absicherung im Alter vertrauen können, ohne dass die jüngeren Generationen überfordert werden. Nach den Modellrechnungen des Rentenversicherungsberichts werden die Beitragssatz- und Niveausicherungsgrenzen eingehalten.

Die gesetzliche Rentenversicherung ist und bleibt die zentrale Säule der Alterssicherung. Der Rückgang des Sicherungsniveaus macht es jedoch für jeden einzelnen erforderlich, zusätzliche Altersvorsorge zu betreiben, um den Lebensstandard des Erwerbslebens auch im Alter halten zu können. Die finanziellen Spielräume des Alterseinkünftegesetzes und die angebotenen staatlichen Fördermöglichkeiten können und sollen hierzu genutzt werden.





Erstellt von S.D. am 17.11.2011
Quelle:  BMAS
Bild:  PantherMedia / Peter Jobst
Drucken RSS

Kommentare werden redaktionell geprüft bevor sie veröffentlicht werden.

Ihr Name:
Smileys
Lachen  happy77  happy73 
Mr. Green  Skeptisch  Idee 
Frage  Ausrufezeichen  Zwinkern 
Böse  Grinsen  Traurig 
Überrascht  Cool  Kuss 
Verlegen  Weinen  schlafen 
denken  lesen  klatschen 
Schutz vor automatischen Mitteilungen:
Schutz vor automatischen Mitteilungen

Symbole auf dem Bild:


Anzeigen

Ihre Werbung auf RWP

Werbung Controlling-Portal.jpg
Ihre Werbung hier ab 200 EUR
im Monat
 
Werben Sie zielgruppenorientiert – werben Sie auf www.Rechnungswesen-Portal.de! Nährere Informationen erhalten Sie hier >>

RS-Darlehensverwaltung

RS-Darlehensverwaltung.JPG
Mit RS- Darlehensverwaltung verwalten Sie ihre Darlehen einfach und übersichtlich oder planen neue. Automatische Zusammenfassung aller wichtigsten Eckdaten der Darlehen in einer Übersicht. Zusätzlich wird eine Liquiditäts- übersicht mit monatlichen Zahlungsabflüssen und Zuflüssen erstellt. Excel- Tool bestellen >>

JOB- TIPP

Stellenmarkt.jpg
Sind Sie auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? Interessante Stellenangebote für Rechnungswesen- Experten finden Sie in der Rechnungswesen-Portal Stellenbörse. Ihr Stellengesuch können Sie kostenfrei über ein einfaches Online-Formular erstellen.
Zur Stellenbörse >>

Zinsrechnung- Tool

Zinsrechnung ist ein auf Excel 2007 basierendes Makro unterstütztes Tool. Mit diesem Tool können Annuitätendarlehen (Zins- und Tilgungsrate) und Kontokorrent- staffeln ( z.B. zur Verzinsung von Gesellschafterkontern) berechnet werden. Die Einrichtung und Nutzung ist in einem Handbuch beschrieben. Excel- Tool
bestellen >>

RS-Bilanzanalyse

RS-Bilanzanalyse.jpgBilanzanalyse- Tool (Kennzahlen- Berechnung): Umfangreiches Excel- Tool zur Berechnung der wichtigsten branchenunabhängigen Kennzahlen aus Bilanz und G+V.
Es werden Berichte generiert, die die Liquiditäts-, Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens im
5 Jahresvergleich darstellen.
Excel- Tool bestellen >>

WEB-TIPP

Facebook

Twitter

RSS Feed

Besuchen Sie die Seite von Rechnungswesen-Portal.de auf Facebook und twitter und abonnieren Sie unseren RSS-Feed.

Ausschreibungen

wahl3_pm_Marc_Brugger.jpgSie suchen eine Buchführungs- Software oder einen selbständigen Buchhalter bzw. Steuerberater? Dann erstellen Sie eine kostenfreie Ausschreibung. Sie finden So ganz einfach den passenden Anbieter.   mehr >>