Finance-Trends 2021: Buchhaltung wird digital

Digitalisierung: Manuelle Prozesse in der Buchhaltung nicht krisenfest sind

COVID-19 hat auch der Buchhaltung einen Digitalisierungsschub verpasst. Das geht aus den "Finance-Trends 2021" hervor, die der Softwareanbieter BlackLine vorgestellt hat. Fazit: Digitalisierung ist eine Frage des Überlebens.

Corona ist es egal, wieweit Unternehmen in der Digitalisierung ihres Finanzwesens fortgeschritten sind. Die Pandemie stellt Unternehmen über Nacht vor neue Herausforderungen und zwingt sie, auf digitale Prozesse umzustellen. Das erklärt das internationale IT-Unternehmen BlackLine, das auf Buchhaltungslösungen in der Cloud spezialisiert ist. So hätten Finance- und Accounting-Fachleute 2020 vor regelrechten Unterbrechungen ihrer Prozesse gestanden:
Das Unternehmen beruft sich auf eine aktuelle Umfrage unter Finance-Experten. Um für solche Ereignisse künftig besser gerüstet zu sein, werde das Finanz- und Rechnungswesen den digitalen Transformationsprozess beschleunigen, prognostiziert BlackLine für 2021. Ziel sei die Zusammenführung aller Daten eines Unternehmens in einer einzigen Quelle. Manuelle Tätigkeiten könnten so automatisiert und Analysen in Echtzeit bereitgestellt werden.

Auswirkungen auf die Arbeit im Finanz- und Rechnungswesen haben, glaubt der IT-Spezialist. Laut Gartner wollten 74 Prozent der CFOs Remote Working (Home Office) dauerhaft auszubauen. Darüber hinaus werde Unternehmenssoftware zunehmend auch auf mobilen Geräten verfügbar sein, so dass Buchhalter und Controller an jedem Ort produktiv arbeiten könnten. Die Rekrutierung neuer Talente war bereits vor der Pandemie eine Herausforderung für Finance und Accounting. Jetzt ist die Förderung bestehender Mitarbeiter wichtiger denn je.

 BlackLine geht davon aus, dass Finanz- und Buchhaltungsorganisationen 2021 zunehmend in Tools und Technologien investieren, die ihren Mitarbeitern helfen, ihre Zeit besser zu nutzen – sei es durch die Automatisierung von Vorgängen oder durch Kollaborations-Tools. Dazu seien die Unternehmen auf motivierte Mitarbeiter angewiesen sein, die sich neue Fähigkeiten aneignen und Veränderungen mitgehen. Qualitäten wie etwa Kreativität könnten in traditionellen Interview-Settings nur schwer erkannt werden. Daher müssten Unternehmen ihre Einstellungsverfahren überdenken, wenn sie 2021 wettbewerbsfähig sein wollen.

Erstellt von (Name) W.V.R. am 12.02.2021
Geändert: 12.02.2021 17:43:59
Autor:  Wolff von Rechenberg
Quelle:  BlackLine
Bild:  Bildagentur PantherMedia / Oleg Dudko
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