PKW-Leasing

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Ich würde wieder einmal Ihre Hilfe benötigen!
Bsp. laut meinem Lehrbuch:
Anschaffungskosten PKW würden bei Erwerb € 30.000 (inkl. 20%USt) kosten. Es wurde eine monatliche Leasingrate für 48 Monate zu je € 800 (inkl. USt) vereinbart. der Restwert nach Ablauf der Nutzungsdauer ist € 5.000,-

1. Frage: ist das nicht ein unrealistisches Bsp. für ein Leasing, wenn die Neu-Anschaffung € 30.000 kosten würde, man zahlt jedoch im Leasing für 4 Jahre insgesamt 38.400 (und dann soll auch noch ein restwert von € 5.000 sein?!)?

Weiters im Bsp. nach Lehrbuch:
Leasingnehmer kauft den PKW nach leasinglaufzeit um €6.000.

2. Frage: dann würde ihm das Auto im Ganzen €44.400,- kosten, obwohl eine Neuanschaffung (lt. Bsp.) nur € 30.000 gewesen wäre?!
Das ist für mich nicht logisch.

Des weiteren sind während der 4-jährigen Leasinglaufzeit € 10.000,- an Aktivposten (der steuerliche Unterschiedsbetrag) verbucht worden.
Dies reduziert zwar den Aufwand am Konto 7450 von €38.400 auf € 28.400 (was dann ja schon wieder besser für mich aussieht), und wird nach Kauf des PKW´s am Konto 0630 PKW im H "gutgeschrieben" (und die Abschreibung kann von diesem betrag erfolgen) jedoch wurden schlußendlich trotzdem nach Kauf des PKW´s ( um € 6.000) €44.400 bezahlt.

ich blick da leider nicht durch. Dieser Aktivposten verwirrt mich, denke ich, ein wenig. Und warum schlußendlich soviel bezahlt wurde. irgendwie "gleicht" sich da ja nichts aus, weil die € 10.000, die am Konto PKW im H gebucht wurden, habe ich ja Betraglich nicht "zurückbekommen", ich denke, das verwirrt mich.

Gibt es hier eine kurze logische Erklärung für mich?? smile:denk:

Danke!!
hmmm....kann mir dazu wirklich keiner was sagen? wenn nicht zum Aktivposten, dann wenigstens die bestätigung, daß das "leasinggeschäft" in vergleich zur neuanschaffung schon unrealistisch ist???
smile:?:
Hallo,

leider kann ich dir nicht wirklich hierbei weiterhelfen.

Aber zu den hohen Kosten, der jenige der die ein Auto least will ja auch verdienen. Somit sind in den Leasingraten auch ein Zinsanteil enthalten. Ähnlich verhält es sich ja auch bei einer Finanzierung. Und natürlich, wenn der Käufer 30.000 hätte dann müsste er nicht die Zinskosten etc. bezahlen.

Leider bin ich mit den Details bei Mietkauf nicht ganz vertraut.

Gruß Reaper
Hallo Tanja,

galt bei Dir nicht österreichisches Recht?

Die Zahlen deuten eher darauf hin, das du erstmaö prüfen sollst ob der LN oder der LG bilanzieren muss smile;)


Gruß

Andreas
Mal verliert man :( ..........und mal gewinnt das Finanzamt. :shock:
Zitat
Ansimi schreibt:
Hallo Tanja,

galt bei Dir nicht österreichisches Recht?

Die Zahlen deuten eher darauf hin, das du erstmaö prüfen sollst ob der LN oder der LG bilanzieren muss


Gruß

Andreas


Ja, österr. Recht.
Okay, und wie finde ich das raus, wer bilanzieren muss???smile:-)

@Reaper-RWP, ja das ist mir schon klar, daß Zinsen anfallen, aber soooooooooo viel gleich? smile:?:
Wir haben auch selbst einen PKW in leasing, aber das Bsp. hier sprengt doch etwas den Rahmen, oder?


LG
Tanja
Bearbeitet: TanjaK - 29.04.2011 09:39:25
Naja, da bleibt das Problem der Aufgabe.

Vielleicht wollte der Autor bewusst den Zinsanteil besonders hoch ansetzen, da er ihn vielleicht später irgendwo brauch. Und der Restwert hat relativ bezogen weniger mit der Finanzierung zu tun.

Aber das sind jetzt nur Spekulationen von mir. Die Gründe und die Lösung werden wohl beim Autor verborgen bleiben.

Wenn ich mich richtige erinnere, muss der jenige bilanzieren, der das wirtschaftliche Eigentum am Objekt besitzt.

Weitere Informationen sollte du in diesem Artikel finden: Leasing: Definition & Bilanzierung

Gruß Reaper
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