Rechnungswesen Grundlagen

Doppik ist eine Abkürzung und steht für doppelte Buchführung
in den Konten "Soll und Haben". Die doppelte Buchführung schafft die
Möglichkeit, relativ schnell den Vermögens- und Schuldenstand
eines Unternehmens einzusehen. Dafür müssen alle Geschäftsvorfälle
mit Belegen erfasst und mindestens auf zwei Konten verbucht werden.
Die Erfolgsermittlung der Unternehmen erfolgt dabei durch eine Gewinn-
und Verlustrechnung sowie über einen Vermögensvergleich. Die doppelte
Buchführung wird fast immer angewandt und ist vorgeschrieben.
Die einfache Buchführung darf von Kleingwerbebetreibenden angewandt
werden, die mit einer Einnahmenüberschussrechnung abrechnen dürfen.
Bei der doppelten Buchführung wird auf verschiedenen Konten gebucht.
Für mittlere und große Unternehmen werden diese Konten in einem
sogenannten Kontenplan vorgegeben. Diese Kontenpläne werden aber zunehmend...
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A. Grundlagen Im System der doppelten Buchführung werden alle Transaktionen
des Unternehmens erfasst. Dabei werden mindestens zwei Konten angesprochen.
Jede Buchung benötigt mindestens ein Soll- und ein Habenkonto, das
bei einem Geschäftsvorfall angesprochen wird. Die allgemeine Formulierung
des Buchungssatzes lautet "Soll an Haben". Diese Formulierung zeigt, dass
alle Konten mit dem jeweiligen Wert, die im Soll bebucht werden vor dem
Wort "an" aufgelistet werden und alle Konten, die auf der Habenseite bebucht
werden nach dem "an" stehen. Im Folgenden wird ein Beispiel gezeigt bei
dem eine Bareinzahlung aus der Firmenkasse auf ein Firmenkonto vorgenommen
wird. Der Betrag ist 50,- €. Der Buchungssatz lautet: Bank 50,- €
an Kasse 50,- € In diesem Tutorium werden die wesentlichen Buchungen
systematisiert und erläutert. Durch einen Klick auf die jeweilige Buchungsgruppe
werden die Erläuterungen zu den einzelnen Gruppen sowie entsprechenden...
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Bilanzbuchhalter/in
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Top Begriffe
Fachbeiträge
In diesem Glossar finden Sie die wichtigsten Begriffe aus dem Themenbereich
Bilanzierung. Jeder Bilanzbegriff ist auf einer Detailseite, die Sie durch
einen Klick auf den gewünschten Begriff erreichen, näher erläutert
und mit weiterführenden Webtipps und Literaturhinweisen ergänzt. Gern...
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Mit einer Inventur wird der Bestand des Vermögens und der Schulden
zu einem bestimmten Zeitpunkt wertmäßig durch eine körperliche
Bestandsaufnahme festgestellt.
Inventur des Anlagevermögens
Das Anlagevermögen stellt bei einer körperlichen Bestandsaufnahme...
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Zur Buchführung ist ein Onlinehändler dann verpflichtet, wenn
er bestimmte Grenzen überschreitet. Grundsätzlich unterscheidet
man die Buchführungspflicht nach dem Steuergesetz (§ 141 Abgabenordnung
- AO) und die Buchführungspflicht nach anderen Gesetzen (§...
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1. Schema der HGB-Bilanz Die Gliederung ist ausführlich im HGB §266
(2) und (3) dargestellt. Deshalb wird hier nur ein Grundschema der Gliederung
der Bilanz aufgeführt. Sie teilt sich in Aktiva und Passiva und gibt
damit dem Leser Auskunft über die Mittelverwendung auf der Aktivseite...
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Die Bücher des Kaufmanns und der Jahresabschluss müssen laut
§238 und §243 HGB den Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung entsprechen. Demnach ist es wichtig festzustellen, was
diese Grundsätze sind. Es werden entsprechend ihrer Anwendung drei
Arten...
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Gemäß den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung gilt,
dass keine Buchung ohne Beleg zu erfolgen hat. Einer der häufigsten Belege
ist die Rechnung. Für ein Unternehmen bildet dieses Dokument häufig auch
die Grundlage für den Vorsteuerabzug. Damit Rechnungen vom Finanzamt anerkannt...
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Folgende Aufbewahrungsfristen für Geschäftsunterlagen gelten
laut Abgabenordnung:
- Angebote: 6 Jahre
- Anlageverzeichnis: 10 Jahre
- Auftragsbestätigungen: 6 Jahre
- Ausgangsrechungen: 10 Jahre
- Bilanzen: 10 Jahre
- Buchungsbelege: 10 Jahre
- Computerausdrucke mit...
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1. Allgemeines zum Buchhalter Buchhalter sind im Unternehmen für die
Verbuchung anfallender Geschäftsvorfälle verantwortlich. Sie übernehmen
unter anderem das Buchen der Erträge und Aufwendungen, das Bearbeiten
der Lohn- und Gehaltsabrechnung oder bearbeiten Steuersachverhalte....
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Das Höchstwertprinzip gibt den Bewertungsmaßstab für Verbindlichkeiten
in der Bilanz vor und leitet sich aus dem Vorsichtsprinzip ab. "In Analogie
zum strengen Niederstwertprinzip bei Forderungen jedoch sind Verbindlichkeiten
bei Erhöhung des Rückzahlungsbetrages zu dem...
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Das Niederstwertprinzip (engl. principle of the lower of cost or market)
ist eine Bewertungsvorschrift für Vermögensgegenstände und
wird im Handelsgesetzbuch (HGB) unter dem Abschnitt Bewertungsvorschriften
in § 253 geregelt. Aus diesem Bewertungsgrundsatz lassen sich die anzusetzenden...
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