Fachinfo Gesetze

Das am 29.05.2009 verabschiedete Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG),
soll die deutsche Rechnungslegung insofern modernisieren, dass das HGB zu
einer vollwertigen, aber eigenständigen Alternative zu den international
bereits herrschenden Standards wird. Die Grundsätze ordnungsgemäßer
Buchführung und die HGB-Bilanz als Grundlage der Ausschüttungsbemessung
sollen dabei erhalten und gleichsam die Informationsfunktion der bisherigen
Angaben ausgeweitet werden, ohne jedoch dabei zusätzliche Kosten für
die Unternehmen zu verursachen.
1. Hintergrund
Die Rechnungslegung ist aufgrund sich ändernder äußerer
Einflüsse, besonders der zunehmenden Globalisierung und dem damit einhergehenden
Konkurrenzkampf, ein stetig sich wandelnder Prozess, dem sich auch die nationale
Gesetzgebung nicht entziehen kann. Die Anpassung herrschenden Rechts an
die Marktgegebenheiten ist somit unumgänglich.
Bereits...
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„Beinahe jedes Unternehmen wird von den Änderungen durch das
Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz betroffen sein“, sagt Diplom-Kaufmann
Richard Hempe, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater bei der Regensburger
Steuerkanzlei SH+C Wagner Bumes Winkler GmbH. Dennoch haben sich viele kleine
und mittlere Unternehmen noch nicht oder zu wenig mit der Bilanzrechtsreform
befasst. Das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ist seit dem 1.
Januar 2010 verpflichtend anzuwenden und stellt eine der umfangreichsten
Reformen des Bilanzrechts seit der Neufassung im Jahr 1985 dar.
Ziel der Reform ist neben einer Modernisierung des Bilanzrechts, dass eine
deutlich höhere Aussagefähigkeit der Handelsbilanz erreicht wird.
Kleine und mittlere Unternehmen sollen dabei modernere Bilanzregelungen
anwenden können, ohne dass sie auf die internationale Rechnungslegung
nach IFRS (International Financial Reporting Standards) umstellen müssen.
„Eine...
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Top Begriffe
Fachbeiträge
Die Zusammenfassende Meldung ist ein Kontrollverfahren innerhalb der Europäischen
Union mit dem die Finanzämter der jeweiligen Mitgliedsstaaten auf Anfrage
überprüfen können, ob die gemeldeten Umsatzsteuervoranmeldungen
bzw. -erklärungen korrekt sind. Hierfür...
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Hier wird eine kurze Übersicht von Gesetzen im Bereich Rechnungswesen
bereitgestellt.
- Abgabenordnung
- Aktiengesetz
- Bürgerliches Gesetzbuch
- Einführungsgesetz zum Aktiengesetz
- Einkommensteuergesetz
- Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter...
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Im Rahmen der Modernisierung des GmbH-Rechts (MoMiG) wurden dieses
Jahr vom Bundestag einige Änderungen beschlossen, die nicht nur das
Gründen von Unternehmungen erleichtern und beschleunigen, sondern die
Rechtsform der GmbH auch im internationalen Vergleich konkurrenzfähiger...
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Aufgabe der Industrie- und Handelskammern (IHK) ist, die Interessen der
Gesamtwirtschaft gegenüber Politik und Verwaltung wahrzunehmen, vom
Staat übertragene Aufgaben der wirtschaftlichen Selbstverwaltung zu
erfüllen und Serviceleistungen für die zugehörigen Unternehmen...
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Mit dem Investitionszulagengesetz (InvZulG 2010) vom 07.12.08 werden Erstinvestitionen,
die im Zeitraum bis 01.01.2014 in den neuen Bundesländern getätigt
werden, gesetzlich gefördert. Es ist das Nachfolgegesetz des InvZulG
2007 und soll den Ausbau ostdeutscher Wirtschaftsstandorte...
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Führen Firmen Veranstaltungen oder Betriebsfeiern mit Künstlern
durch, müssen sie hierfür Abgaben zahlen. Dies wird jetzt stärker
geprüft. Der Satz für die Künstlersozialabgabe sinkt 2009
von 4,9 auf 4,4 Prozent, nach dem der im Jahr 2005 noch bei 5,8 Prozent...
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Rechtsgrundlage für die AG ist das Aktiengesetz. Gemäß
§ 1 AktG ist die Aktiengesellschaft (AG) eine Handelsgesellschaft mit
eigener Rechtspersönlichkeit (auch juristische Person genannt), deren
Gesellschafter (Aktionäre) mit Einlagen an dem in Anteile (Aktien)
zerlegten...
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Wer Dienstleistungen oder Waren anbietet, benötigt einen Gewerbeschein.
Zu dieser Regelung gibt es nur wenige Ausnahmen, beispielsweise Künstler
und die sogenannten freien Berufe wie Ärzte oder Rechtsanwälte,
aber auch Landwirte oder Fischer. Die Kosten hierfür sind je...
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Nach bisherigem Handelsrecht war die Buchführungspflicht mit der Kaufmannseigenschaft
eng verknüpft. Gem. § 238 Abs. 1 S. 1 HGB alter Fassung war jeder
Kaufmann verpflichtet, Bücher zu führen und Bilanzen zu erstellen.
Kaufmann war dabei genau wie heute gem. § 1 HGB...
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Bei Bargeldgeschäften, wie sie üblicherweise im Einzelhandel,
in der Gastronomie oder auch bei Taxiunternehmen vorkommen, gelten ab sofort
strengere Kriterien für die Aufbewahrung der Unterlagen. Insbesondere
betroffen sind Unternehmer, die mit Hilfe von Registrierkassen (auch PC-Kassen/PC-gestützten...
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