Fachinfo Steuern

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Mehrwertsteuerpaket 2010 (Sarah Denzin)

Mit den Richtlinien 2008/9/EG und 2008/8/EG der Europäischen Union kommen zahlreiche Änderungen auf deutsche Unternehmen zu. Das Umsatzsteuergesetz wird durch das Mehrwertsteuerpaket 2010 in vielen Aspekten modifiziert weshalb sich Firmen in einigen Bereichen deutlich umorientieren müssen. Im Folgenden sind die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst: Empfängerortsprinzip Eine wichtige Änderung betrifft den Ort der sonstigen Leistung. Ab 1.01.2010 gilt das Empfängerortsprinzip für sonstige Leistungen, die an Unternehmer ausgeführt werden. Maßgebend ist dafür der Ort, in dem der Empfänger seinen Sitz, bzw. seine Betriebsstätte hat. Jedoch gibt es in verschiedenen Bereichen, z. B. in Vermietung und Kunst, Ausnahmen, die unterschiedlich zu behandeln sind. Ebenfalls als Unternehmer ausgelegt werden zukünftig auch juristische Personen, die nicht unternehmerisch tätig sind aber eine USt-IdNr. vorweisen... mehr lesen

Mit einem Immobilien-Kauf Steuern sparen?

„Steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten und niedrige Zinsen machen Immobilien als Anlageobjekt nach wie vor interessant“, sagt Diplom-Finanzwirt Matthias Winkler (Bild), Steuerberater bei der Regensburger Steuerberatungsgesellschaft SH+C Wagner Bumes Winkler GmbH. Neben Abschreibungen und Zinsen können auch noch weitere Werbungskosten für vermietete Wohnungen und Häuser steuermindernd geltend gemacht werden. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten von vermieteten Immobilien werden grundsätzlich auf 50 Jahre verteilt beziehungsweise mit zwei Prozent pro Jahr abgeschrieben. Für vor 1925 errichtete Gebäude beträgt der Abschreibungssatz jährlich 2,5 Prozent. Die Kosten für den Grund und Boden sind allerdings nicht abschreibungsfähig und aus einem Gesamtkaufpreis herauszurechnen. Mit dem Gebäude können auch die anteiligen Erwerbsnebenkosten wie die Notar- und Grundbuchkosten, die Grunderwerbsteuer... mehr lesen

Top Begriffe


Fachbeiträge

Onlinehändler als Kleinunternehmer (Kleinunternehmerregelung) (Mathias Kahlke)


Besonders beliebt bei Onlinehändlern in Deutschland ist die Kleinunternehmerregelung. Sie kann auf Antrag oder bei der steuerlichen Erstanmeldung beim Finanzamt in Anspruch genommen werden und erleichtert den Unternehmern die umsatzsteuerliche Behandlung ihrer Verkäufe. Aber so beliebt... mehr lesen

Eigenverbrauch (Alexander Wildt)


Unter Eigenverbrauch wird die Nutzung bzw. Entnahme betrieblicher Vermögensgegenstände für den Privatgebrauch verstanden. Darunter fällt zum Beispiel die Nutzung des betrieblichen Telefons für Privatgespräche oder die privaten Fahrten mit dem Firmenwagen. Die Entnahme... mehr lesen

Fahrtenbuch (Alexander Wildt)


Das Fahrtenbuch dient in einem Unternehmen zur Ermittlung des privat und betrieblich genutzten Anteils eines Pkws. Hierbei handelt es sich um ein Dokument, dass bestimmte Anforderungen erfüllen muss, um als Fahrtenbuch vom Finanzamt anerkannt zu werden. Dabei muss es folgende Punkte beinhalten.... mehr lesen

Geschenke (Alexander Wildt)


Als Geschenke werden Geld- oder Sachleistungen gegenüber einem Geschäftsfreund bezeichnet. Diese Leistungen werden überlassen, ohne eine Gegenleistung zu erhalten. Als Geschäftsfreund werden Kunden, Lieferanten, freie Mitarbeiter, Handelsvertreter oder andere dem Unternehmen... mehr lesen

Arbeitszimmer (Alexander Wildt)


Wenn ein Raum als Arbeitszimmer definiert werden soll, müssen bestimmte Kriterien, die vom Gesetzgeber her vorgeschrieben sind, eingehalten werden. Diese Kriterien sind, dass der Raum der als Arbeitszimmer definiert werden soll, ein eigenständiger Raum ist, er darf kein Durchgangszimmer,... mehr lesen

Bewirtung (Alexander Wildt)


Unter Bewirtung wird die Bereitstellung und der Verzehr von Speisen und Getränken verstanden. Die dadurch entstehenden Kosten können steuerlich geltend gemacht werden. Die entstandenen Kosten werden auch Bewirtungskosten genannt. Als Bewirtungskosten sind unter anderem Getränke,... mehr lesen

Berücksichtigung privater Aufwendungen bei der pauschalen Dienstwagenbesteuerung


Überlässt der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer einen Firmenwagen zur privaten Nutzung, so ist der damit verbundene geldwerte Vorteil als Arbeitslohn zu versteuern. Dieser Vorteil ist pauschal entweder nach der sog. 1%- Regelung auf Grundlage des Listenpreises für das Fahrzeug oder... mehr lesen

Private Pkw-Nutzung durch den Gesellschafter einer GmbH


Der Vorteil aus der Privatnutzung eines Firmenwagens ist bei einem Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 23. Januar 2008 I R 8/06 nicht unter Anwendung der sog. 1%-Methode zu besteuern. Es ist in der Praxis gang und gäbe, dass... mehr lesen

Kleinunternehmer: lohnt ein Verzicht auf die Umsatzsteuerbefreiung? (Mathias Kahlke)


Für viele Unternehmen ist die Umsatzbesteuerung ein leidiges Thema – regelmäßige Umsatzsteuervoranmeldungen bedeuten zusätzlichen bürokratischen Aufwand und die Abführung von Umsatzsteuer an das Finanzamt führt zum Verlust wichtiger liquiden Mittel. Hinzu... mehr lesen

Auf Antrag ermäßigte Besteuerung für Personenunternehmen


„Im Zuge der Unternehmensteuerreform werden Kapitalgesellschaften und Personenunternehmen im Hinblick auf nicht entnommene Gewinne weitgehend gleich gestellt“, sagt Diplom-Finanzwirt Matthias Winkler (Bild rechts), Steuerberater bei der Regensburger Steuerberatungsgesellschaft SH+C... mehr lesen

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