Fachinfo Steuern

Mit den Richtlinien 2008/9/EG und 2008/8/EG der Europäischen Union
kommen zahlreiche Änderungen auf deutsche Unternehmen zu. Das Umsatzsteuergesetz
wird durch das Mehrwertsteuerpaket 2010 in vielen Aspekten modifiziert weshalb
sich Firmen in einigen Bereichen deutlich umorientieren müssen. Im
Folgenden sind die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst: Empfängerortsprinzip
Eine wichtige Änderung betrifft den Ort der sonstigen Leistung. Ab 1.01.2010
gilt das Empfängerortsprinzip für sonstige Leistungen, die an Unternehmer
ausgeführt werden. Maßgebend ist dafür der Ort, in dem der Empfänger
seinen Sitz, bzw. seine Betriebsstätte hat. Jedoch gibt es in verschiedenen
Bereichen, z. B. in Vermietung und Kunst, Ausnahmen, die unterschiedlich
zu behandeln sind. Ebenfalls als Unternehmer ausgelegt werden zukünftig
auch juristische Personen, die nicht unternehmerisch tätig sind aber eine
USt-IdNr. vorweisen können (BMF 04.09.09 Rz. 13). Für Privatkunden...
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„Steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten und niedrige Zinsen
machen Immobilien als Anlageobjekt nach wie vor interessant“, sagt
Diplom-Finanzwirt Matthias Winkler (Bild), Steuerberater bei der Regensburger
Steuerberatungsgesellschaft SH+C Wagner Bumes Winkler GmbH. Neben Abschreibungen
und Zinsen können auch noch weitere Werbungskosten für vermietete
Wohnungen und Häuser steuermindernd geltend gemacht werden.
Die Anschaffungs- und Herstellungskosten von vermieteten Immobilien werden
grundsätzlich auf 50 Jahre verteilt beziehungsweise mit zwei Prozent
pro Jahr abgeschrieben. Für vor 1925 errichtete Gebäude beträgt
der Abschreibungssatz jährlich 2,5 Prozent. Die Kosten für den
Grund und Boden sind allerdings nicht abschreibungsfähig und aus einem
Gesamtkaufpreis herauszurechnen. Mit dem Gebäude können auch die
anteiligen Erwerbsnebenkosten wie die Notar- und Grundbuchkosten, die Grunderwerbsteuer...
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Top Begriffe
Fachbeiträge
Die Finanzverwaltung hat die neuen Lohnsteuer-Richtlinien 2011 herausgegeben,
die in einigen Bereichen geänderte Anwendungsregeln bringen. Das betrifft
beispielsweise den Firmenwagen, steuerfreie Zuschüsse des Arbeitgebers
oder die Steuer auf gewährte Mahlzeiten bei Auswärtstätigkeit....
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Besonders beliebt bei Onlinehändlern in Deutschland ist die Kleinunternehmerregelung.
Sie kann auf Antrag oder bei der steuerlichen Erstanmeldung beim Finanzamt
in Anspruch genommen werden und erleichtert den Unternehmern die umsatzsteuerliche
Behandlung ihrer Verkäufe. Aber so beliebt...
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Für die Gemeinden ist die Gewerbesteuer als Realsteuer eine bedeutende
Einnahmequelle und wird von jedem Gewerbe einer Gemeinde erhoben. Die Leistungsfähigkeit
von Unternehmen bleibt für die Ermittlung der Gewerbesteuern unberücksichtigt.
Einzig der Gewinn aus der Gewerbetätigkeit...
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Das Führen eines Fahrtenbuchs führt aufgrund der hohen Anforderungen
in der Praxis häufig zu Problemen. Nicht selten scheitert die Anerkennung
eines Fahrtenbuchs an dem Fehlen einzelner Mindestbestandteile. Auch Diskrepanzen
zu den vorhandenen Belegen ziehen häufig eine Nichtanerkennung...
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Unter Eigenverbrauch wird die Nutzung bzw. Entnahme betrieblicher Vermögensgegenstände
für den Privatgebrauch verstanden. Darunter fällt zum Beispiel
die Nutzung des betrieblichen Telefons für Privatgespräche oder
die privaten Fahrten mit dem Firmenwagen. Die Entnahme...
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Das Fahrtenbuch dient in einem Unternehmen zur Ermittlung des privat und
betrieblich genutzten Anteils eines Pkws. Hierbei handelt es sich um ein
Dokument, dass bestimmte Anforderungen erfüllen muss, um als Fahrtenbuch
vom Finanzamt anerkannt zu werden. Dabei muss es folgende Punkte beinhalten....
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Weihnachten ist Geschenke-Zeit. Was liegt also näher als auch Geschäftspartnern,
Geschäftsfreunde, Kunden und Mitarbeitern das eine oder andere Geschenk
machen zu wollen. Dabei stellt sich trotz aller Freude am schenken die Frage
ob und inwiefern sich derartige von der Steuer absetzen...
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Wenn ein Raum als Arbeitszimmer definiert werden soll, müssen bestimmte
Kriterien, die vom Gesetzgeber her vorgeschrieben sind, eingehalten werden.
Diese Kriterien sind, dass der Raum der als Arbeitszimmer definiert werden
soll, ein eigenständiger Raum ist, er darf kein Durchgangszimmer,...
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Unter Bewirtung wird die Bereitstellung und der Verzehr von Speisen und
Getränken verstanden. Die dadurch entstehenden Kosten können steuerlich
geltend gemacht werden. Die entstandenen Kosten werden auch Bewirtungskosten
genannt.
Als Bewirtungskosten sind unter anderem Getränke,...
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Überlässt der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer einen Firmenwagen
zur privaten Nutzung, so ist der damit verbundene geldwerte Vorteil als
Arbeitslohn zu versteuern. Dieser Vorteil ist pauschal entweder nach der
sog. 1%- Regelung auf Grundlage des Listenpreises für das Fahrzeug
oder...
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