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GWG 2013 - Aktuelle Grenzen und Praxistipps

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Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) können wieder sofort abgeschrieben werden. Der Gesetzgeber hat die GWG-Sofortabschreibung 2010 wieder eingeführt. Was Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler über GWG und GWG-Grenzen 2013 wissen müssen. 

Die Abschreibung von geringwertigen Wirtschaftsgütern (GWG) hat eine bewegte Geschichte. Bis zum 31. Dezember 2007 durften GWG sofort abgeschrieben werden. 2008 führte der Gesetzgeber die sogenannte Pool-Abschreibung für GWG im Wert von 150 bis 1.000 Euro ein. Damit durfte nur noch bis 150 Euro sofort abgeschrieben werden. Teurere Anschaffungen mussten Unternehmen über fünf Jahre abgeschreiben. Seit 2010 gilt wieder die Grenze von 410 Euro ohne Umsatzsteuer. Die Pool-Abschreibung besteht jedoch weiter. So stehen heute drei Abschreibungsmöglichkeiten nebeneinander.

  1. Die Abschreibung (§ 7 EstG) über die Nutzungsdauer gemäß AfA-Tabelle
  2. Die Sofortabschreibung für alle GWG bis 410 Euro (§ 6 Abs. 2 EStG)
  3. Die Sammelabschreibung (Pool-Abschreibung) für alle GWG zwischen 150 und 1.000 Euro (§ 6 Abs. 2a EStG)


Was sind geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG)?

Als Geringwertige Wirtschaftsgüter gelten Gegenstände des Anlagevermögens, die

  • beweglich,
  • abnutzbar und
  • selbstständig nutzbar sind.


Gegenstände, die diese Voraussetzungen erfüllen, dürfen als GWG abgeschrieben werden.

Beispiel: Ein Bürostuhl ist selbstständig nutzbar und daher ein GWG. Ein Ersatzteil für ein Bürogerät ist nicht selbstständig nutzbar und fällt damit auch nicht unter die GWG.

Achtung: Ebenfalls nicht selbstständig nutzbar ist ein Computerdrucker. Er gilt nur als Teil einer Computeranlage als GWG, warnt der Betriebswirt Robert Chromow auf dem Portal akademie.de. Durchaus als GWG wird aber ein Multifunktionsgerät angesehen, das auch zum Faxen und Kopieren taugt. Solche Geräte sind auch eigenständig nutzbar, denn zum Kopieren braucht man keinen angeschlossenen PC.

GWG-Grenzen 2013

Die Wertgrenzen für geringwertige Wirtschaftsgüter können sich ändern. 2013 gelten folgende GWG-Grenzen bei Anschaffungskosten bis:

  • 150 bis 410 Euro bei Sofortabschreibung 
  • 150 bis 1.000 Euro bei Sammelabschreibung (Pool-Abschreibung) 

Nachfolgende Übersicht zeigt die Möglichkeiten der Abschreibung, die damit ein Unternehmen hat:
  • bis 150,00 EUR: Sofortige Betriebsausgabe (keine Aufzeichnungspflicht im gesonderten Verzeichnis)  oder Abschreibung (§ 7 EstG) über die Nutzungsdauer gemäß AfA-Tabelle
  • 150,01 bis 410,00 Euro Sofortabschreibung (§ 6 Abs. 2 EStG) oder Sammelabschreibung (Pool-Abschreibung) gemäß § 6 Abs. 2a EStG) oder Abschreibung (§ 7 EstG) über die Nutzungsdauer gemäß AfA-Tabelle (mit Aufzeichnungspflicht im gesonderten Verzeichnis)
  • 150,01 bis 1.000,00 Euro Sammelabschreibung (Pool-Abschreibung, Aufzeichnungspflicht im gesonderten Verzeichnis) oder Abschreibung (§ 7 EstG) über die Nutzungsdauer gemäß AfA-Tabelle (mit Aufzeichnungspflicht im gesonderten Verzeichnis)
  • ab 1000,01 EUR Abschreibung (§ 7 EstG) über die Nutzungsdauer gemäß AfA-Tabelle


Wichtig:
Es zählt der Netto-Anschaffungspreis. Das gilt auch für Kleinunternehmer, die keinen Vorsteuerabzug vornehmen. Nebenkosten für Transport und Versicherung zählen zum Anschaffungspreis hinzu.

Anschaffungen im Wert von weniger als 150 Euro zählen nicht zu den GWG und können einfach als Betriebsausgaben abgesetzt werden. Anschaffungen im Wert von mehr als 1.000 Euro netto müssen regulär abgeschrieben werden.

Die Netto-Anschaffungskosten berechnen sich wie folgt:

Bruttopreis -19 % USt (ggf. 7 % USt)
- Skonto, sonstige Rabatte
- Zuschüsse
- Rücklage für Ersatzbeschaffung
- Investitionsabzugsbetrag
-----------------------------------------------------
= Netto-Anschaffungskosten
(Quelle: Haufe.de)

Beispiel: Ein Architekturbüro schafft für den Mitarbeiter Klaus M. Eine neue Büroausstattung an: Schreibtisch, Stuhl, Lampe, PC.
Die Schreibtischlampe kostet 120 Euro. Damit handelt es sich um eine Betriebsausgabe, die sofort abzusetzen ist.
Der Bürostuhl kostet 250 Euro. Damit fällt er unter die GWG, auch dafür gilt die Sofortabschreibung.
Der Schreibtisch kostet 430 Euro. Handelt es sich dabei um einen Bruttopreis, muss die Mehrwertsteuer abgezogen werden. Dann wäre der Schreibtisch sofort absetzbar. Handelt es sich um den Nettopreis, muss das Architekturbüro den Schreibtisch abschreiben: Entweder über die Nutzungsdauer oder in einer Sammelabschreibung. In diese müsste dann aber auch der Stuhl mit eingehen. Denn beide Abschreibungsverfahren nebeneinander sind nicht zulässig.

Die Computeranlage kostet 1.200 Euro netto. Damit fällt sie nicht mehr unter die GWG. Das Architekturbüro muss die Anlage über deren Nutzungsdauer abschreiben.

GWG 2013: Sofortabschreibung vs. Pool-Abschreibung

Unternehmen müssen kalkulieren, welche Abschreibung sich für ihre GWG am besten eignet. Denn jedes Unternehmen muss sich für eine Abschreibung entscheiden. Ein Nebeneinander verschiedener Abschreibungsverfahren ist nicht möglich.

Die Sofortabschreibung: Im einfachsten Fall wird sich ein Unternehmen für die GWG-Sofortabschreibung entscheiden. Vorteil: Das Verfahren verursacht weniger Aufwand. Je nach Gewinnerwartung und Menge der angeschafften GWG kann die Wahl der Sammelabschreibung allerdings günstiger sein.

Die Pool-Abschreibung ist Pflicht für alle geringwertigen Wirtschaftsgüter, die ein Unternehmen in den Jahren 2008 und 2009 angeschafft hat. Seit 2010 dürfen die Unternehmen sie freiwillig anwenden. Hat sich ein Unternehmen für die Pool-Abschreibung entschieden, muss es alle im Veranlagungszeitraum angeschafften GWG über fünf Jahre abschreiben. Das gilt auch dann, wenn der Gegenstand vorher wieder aus dem Betriebsvermögen verschwindet.

Die Pool- oder Sammelabschreibung wird beispielsweise dann interessant, wenn in einem Unternehmen GWG anfallen, die sonst über längere Zeiträume abgeschrieben werden müssten.

Beispiel 1: Kehren wir zurück in unser Architekturbüro. Klaus M. Hat seinen Schreibtisch für 430 Euro netto bekommen. Hat sich das Büro für die GWG-Sofortabschreibung entschieden, muss es den Schreibtisch über die Nutzungsdauer abschreiben. Die AfA-Tabelle 2013 weist eine Abschreibungsfrist von 13 Jahren für Büromöbel aus. Hat sich das Büro für die GWG-Sammelabschreibung entschieden, dann kann es den neuen Schreibtisch über fünf Jahre abschreiben - zusammen mit allen anderen im Veranlagungszeitraum angeschafften GWG.

Beispiel 2: Nehmen wir ein anderes Unternehmen, das in einem Jahr einen Großteil der Mitarbeiter mit neuen Schreibtischen versorgen muss. 10 Tische im Wert von je 300 Euro netto. Das Unternehmen könnte per Sofortabschreibung 3.000 Euro ansetzen. Im nächsten Jahr kann das Unternehmen dann aber vielleicht nur noch Büromaterial absetzen.

Mit GWG-Abschreibung Steuern sparen

Welches Abschreibungsverfahren günstiger ist, hängt vom Wert der angeschafften GWG und von der erwarteten Umsatzentwicklung ab. Mit der Wahl zwischen Sofortabschreibung und Pool-Abschreibung lassen sich GWG steuergünstig kumulieren.

Beispiel: Ein Unternehmen hat 2012 ein schlechtes Geschäftsjahr gehabt. Doch 2013 und 2014 stehen einige gute Aufträge ins Haus. Wenn das Unternehmen in dieser Situation für 2012 die Pool-Abschreibung gewählt hat, dann verlegt es Abschreibungsmöglichkeiten in die Folgejahre.

In bestimmten Fällen kann es auch günstiger sein, vollkommen auf die Abschreibung von Anschaffungen als GWG zu verzichten.

Beispiel: Klaus M. hat endlich auch seinen PC. Das Architekturbüro hatte sich nicht lumpen lassen, bei der Ausstattung sogar etwas mehr investiert als eigentlich nötig gewesen wäre. Der Aufwand hat sich gelohnt: 1.200 Euro hat das gute Stück gekostet. Damit handelt es sich nicht mehr um ein GWG. Das Büro muss die Anlage regulär über deren Nutzungsdauer abschreiben. Für Personalcomputer sieht die AfA-Tabelle 2013 allerdings nur eine Nutzungsdauer von drei Jahren vor. Rein rechnerisch bedeutet das: Das Unternehmen kann bei linearer Abschreibung pro Jahr 400 Euro ansetzen. Hätte die Computeranlage beispielsweise 950 Euro gekostet, hätte das Architekturbüro per Sammelabschreibung nur 190 Euro im Jahr absetzen dürfen.

Ob die Sammelabschreibung (Pool-Abschreibung) sich lohnt, hängt also auch von der Nutzungsdauer eines Gegenstandes gemäß AfA-Tabelle ab. GWG verbuchen Je nach Abschreibungsverfahren müssen Unternehmen ihre GWG unterschiedlich buchen: Entscheidet sich der Unternehmer für die Sofortabschreibung, reicht die Aufnahme der GWG in die Buchhaltung. Entscheidet sich der Unternehmer für die Pool-Abschreibung, muss er seine GWG in einen Sammelposten (Pool) einstellen. Die Summe der Werte in diesem Pool schreibt er dann über fünf Jahre ab. Schreibt der Unternehmer über die Nutzungsdauer ab, dann muss er seine GWG in einem Bestandsverzeichnis aufführen.

Weitere Praxistipps zur GWG-Abschreibung

Die Abschreibung von GWG führt immer wieder zu Problemen mit dem Finanzamt. So werde sich die Finanzverwaltung üblicherweise die Behandlung eines Wirtschaftsguts als GWG anzweifeln, warnt der Haufe-Verlag im Internet. Das Finanzamt wird demnach versuchen, Teile nach ihrem wirtschaftlichen Zweck oder nach der Verkehrsauffassung als Einheiten zu betrachten, die dann aus den GWG herausfallen. Hierauf sollten Unternehmen vorbereitet sein und schon im Vorfeld Argumente sammeln, rät Haufe.de. So könne man beispielsweise bei einem Stuhl behaupten, dass jeder Stuhl einer Sitzgruppe für sich alleine nutzbar sei. 

Eine Sonderstellung unter den GWG nehmen Computerprogramme ein. Sie sind weder beweglich, noch selbstständig nutzbar, noch materiell. Dennoch dürfen sie als GWG angesetzt werden. Das Finanzamt unterscheidet in

  • Trivialprogramme, die allgemein zugänglich sind und allgemein zugängliche Daten verarbeiten oder speichern (z.B. Office-Produkte).
  • aufwendige Computerprogramme, die auf die Bedürfnisse einer eng begrenzten Nutzerschicht zugeschnitten sind (z.B. Grafikprogramme für Designer oder Architekten). 


Als Grundlage gilt der Neuanschaffungspreis. Trivialprogramme darf ein Unternehmen bis 410 Euro sofort als GWG abschreiben (R 5.5 EStR). Aufwändig programmierte Software werden wie Trivialprogramme behandelt, wenn ihr Wert zwischen 150 und 1.000 Euro liegt.



letzte Änderung W.V.R. am 05.09.2014
Autor(en):  Wolff von Rechenberg
Quelle:  Haufe.de, Finanztip.de, Akademie.de, SmartSteuer.de
Bild:  PantherMedia / Peter Jobst

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Der Autor:
Herr Wolff von Rechenberg
Wolff von Rechenberg ist Redakteur bei reimus.NET.
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Kommentar zum Fachbeitrag abgeben

17.04.2013 13:19:45 - Gast

Sehr gut und klar verständlich - für mich hilfreich!
Danke
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30.07.2013 12:39:05 - Gast

Ein sehr guter Beitrag!!!

smile:klatschen:
[ Zitieren | Name ]

03.09.2013 16:07:38 - Gast

Das ist ein sehr gut beschriebener Beitrag. Vielen dank
[ Zitieren | Name ]

25.09.2013 20:36:22 - Gast

Klar und verständlich, danke hat mir weitergeholfen.
smile:klatschen:
[ Zitieren | Name ]

03.10.2013 16:29:46 - Gast

Der erste Beitrag, der ausführlich erklärt, wie die gleichzeitige Anwendung mehrerer Abschreibungsmöglichkeiten für von der Option betroffene Wirtschaftsgüter vermieden werden kann. Vielen Dank für diesen fachlich hervorragenden Artikel. smile:klatschen:
[ Zitieren | Name ]

25.10.2013 22:25:27 - Gast

Hallo Herr Rechenberg, sehr guter Artikel, vielen Dank dafür! Ich spreche da sicherlich für viele Leser.

Erlauben Sie mir bitte eine Frage zu einer besonderen Konstellation:
im Jahr 2013 möchte ich ein Mikroskop kaufen - es kostet netto 400 Euro - alle Bedingungen sind gegeben, um dieses als GWG sofort abschreiben zu können. Im Folgejahr möchten ich zum Mikroskop eine bewegliche Tischhalterung dazukaufen (wäre speziell für dieses Mikroskopmodell) - diese kostet 250 Euro netto. Darf ich diese dann in 2014 auch sofort als Betriebsausgabe verbuchen?

Man könnte ja darauf kommen, dass beide Teile zusammengehören, und mit 650 Euro entweder im Pool über 5 Jahre, oder laut AfA Tabellen (Mikroskope) über sage und schreibe 13 Jahre !! abgeschrieben werden müssen.

Darf ich nun 2x als GWG sofort abschreiben (400Euro in 2013 und 250Euro in 2014), oder muss rückwirkend in 2013 dann die Sofortabschreibung rückgängig gemacht werden, und ab 2014 beide Teile zusammen über viele Jahre abgeschrieben werden?

Ich weiss, dass bspw. bei abschreibungspflichtigen teuren Anlagen in späteren Jahren zugekaufte weitere Zubehörteile mit der Gesamtanlage zusammen abgeschrieben werden müssen. In diesem Fall kann ich das Zubehörteil "Halterung" ja gar nicht zur Abschreibung des Mikroskops ergänzen, das dieses ja schon komplett abgeschrieben ist.

Hat von den anderen Lesern hier jemand eine Idee ?
[ Zitieren | Name ]

19.11.2013 16:43:39 - Gast

Hallo,

gut und verständlich. Aber im Beispiel 1 ist ein Fehler drin wenn ich die SOfortabschreibung wähle schreibe ich das Anlagegut nicht über seine nutzungsdauer laut Afa-Tabele ab sondern mache es sofort in voller Höhe als Betriebsausgabe geltend.
[ Zitieren | Name ]

25.11.2013 10:55:34 - Redaktion

Sehr geehrter Nutzer,

leider konnten wir keinen Fehler in dem Artikel feststellen.

Könnten Sie uns daher bitte näher beschreiben, warum Beispiel 1 falsch ist?

Mit freundlichen Grüßen

Die Redaktion vom Rechnungswesen-Portal.de
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29.11.2013 13:41:49 - Gast

... vielen Dank für den interessanten Beitrag. Ich würde gern wissen, ob das Kaufdatum eine Rolle spielt. Wenn ich z.B heute einen Computer kaufe, den ich über 3 Jahre abschreibe. Kann ich dann für 2013 den vollen Betrag (also 1/3 des Nettopreises) ansetzen oder reduziert sich für dieses Jahr der Abschreibungsbetrag wegen Kaufdatum November und wenn ja, in welcher Weise?

Vielen Dank im Voraus
[ Zitieren | Name ]

16.01.2014 15:27:08 - Gast

Herzlichsten Dank an Herrn Wolff von Rechenberg für diese, auch für einen einfachen Elektriker wie mich, gut verständliche Erläuterung.
Unsere Politiker ergehen sich in immer abstruseren Gängeleien der Steuerzahler. Ein "amtliches" Forum, in dem diese geistigen Höhenflüge der Steuerausdenker dann auch verständlich und mit allen Randbedingungen erläutert werden, gibt es nicht.
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17.04.2014 13:30:13 - Gast

Zitat
Gast schreibt:

Hallo,



gut und verständlich. Aber im Beispiel 1 ist ein Fehler drin wenn ich die SOfortabschreibung wähle schreibe ich das Anlagegut nicht über seine nutzungsdauer laut Afa-Tabele ab sondern mache es sofort in voller Höhe als Betriebsausgabe geltend.


Hier geht es um ein Wirtschaftsgut, das die Grenze von 410 Euro überschreitet. Somit handelt es sich nicht mehr um ein geringwertiges Wirtschaftsgut, wenn sich das Architekturbüro für die Sofortabschreibung entscheidet. Der Schreibtisch muss also über die Nutzungsdauer lt. AfA-Tabelle abgeschrieben werden.
Das Beispiel ist somit korrekt.
[ Zitieren | Name ]

17.07.2014 11:55:57 - Gast

:klatschen: :) Vielen Dank für die einfache und hilfreiche Ausführung!!
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17.07.2014 12:02:56 - Gast

eine Frage hätte ich noch an den Redakteur, hat sich an den steuerlichen Grundsätzen für das Jahr 2014 etwas geändert??

Vielen Dank im voraus!
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17.07.2014 13:45:10 - Gast

Hallo,
soweit ich weiß, hat sich da nichts geändert. Das ist auch ein Glück (whew)
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25.08.2014 14:45:13 - Gast

smile:klatschen:
Danke für diesen interessanten und hilfreichen Artikel.
smile:denk:
Ich habe eine Anschlussfrage bezüglich der Definition und Behandlung von GWGs. Sie nennen einen Arbeitsplatzdrucker als Beispiel für ein nicht selbständig nutzbares Wirtschaftsgut, das aufgrund dieser Tatssache zusammen mit dem "Haupt-Asset", d.h. dem Computer(system), aktiviert und abgeschrieben werden muss. Was ist aber, wenn das "Haupt-Asset" geleast bzw. gemietet ist und der Drucker gekauft wird. Kann/muss der Drucker dann sofortabgeschrieben werden?
[ Zitieren | Name ]

25.08.2014 16:33:39 - Gast

Wenn der PC gemietet ist, wird der Drucker ja immer noch nicht selbstständig nutzbar. Drucker bleibt Drucker, auch an einem gemieteten PC. Sie müssten den Drucker als Anlagegut über die AfA-Frist abschreiben, wenn er über 150 Euro gekostet hat.
[ Zitieren | Name ]

06.10.2014 05:01:15 - Gast

Das Beste was es zum Thema GWG im Internet Google lässt! smile:)
[ Zitieren | Name ]
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