Firmenwagen und Fahrtenbuch - Was muss beachtet werden?

Auto im Betriebsvermögen (Wolff von Rechenberg)

Nutzt ein Selbstständiger sein Auto überwiegend beruflich, gehört es ins Betriebsvermögen. Auch wenn es manchmal günstiger wäre, wenn das Auto im Privatvermögen bleiben könnte. Selbstständige und Freiberufler, die beruflich viel mit dem Auto unterwegs sind, haben drei Möglichkeiten, mit denen sie ihre Fahrtkosten von der Steuer absetzen können. - Fahrtkosten: Alle Dienstreisen werden pauschal mit 30 Cent pro Kilometer als Betriebskosten verbucht. - 1-Prozent-Regel: Privatfahrten rechnet der Unternehmer mit monatlich 1 % der Summe aus Listenneupreis + Sonderausstattung (brutto) ab. Alle anderen Kosten sind als Betriebskosten steuerlich absetzbar. - Fahrtenbuch: Der Fahrer protokolliert alle Fahrten. Tatsächliche Kosten des Autos sind Betriebskosten. mehr lesen

Fahrtenbuch richtig führen - Die Anforderungen des Finanzamtes im Detail

Das Führen eines Fahrtenbuchs führt aufgrund der hohen Anforderungen in der Praxis häufig zu Problemen. Nicht selten scheitert die Anerkennung eines Fahrtenbuchs an dem Fehlen einzelner Mindestbestandteile. Auch Diskrepanzen zu den vorhandenen Belegen ziehen häufig eine Nichtanerkennung nach sich. Dabei ist es nicht relevant, ob das Fahrtenbuch vorsätzlich falsch ist, oder ob es sich tatsächlich um ein Versehen handelt.  Dipl.-Finw. Bettina M. Rau-Franz, Steuerberaterin und Partnerin in der Steuerberatungs- und Rechtsanwaltskanzlei Roland Franz & Partner in Essen, rät daher, zunächst einmal zu prüfen, ob das Fahrtenbuch der Weg zur geringeren Steuerlast ist. Wenn dies bejaht wird z.B. dadurch, dass so gut wie keine Privatfahrten gemacht werden, sollte die Wahl auf das Fahrtenbuch fallen. Um in der Betriebsprüfung unliebsamen Überraschungen vorzubeugen, muss aber von Anfang an darauf geachtet werden, dass eine entsprechende Sorgfalt und die daraus resultierende... mehr lesen

Top Begriffe


Fachbeiträge

Fahrtenbuch und 1% Regel (Alexander Wildt)


Das Fahrtenbuch dient in einem Unternehmen zur Ermittlung des privat und betrieblich genutzten Anteils eines Pkws. Hierbei handelt es sich um ein Dokument, dass bestimmte Anforderungen erfüllen muss, um als Fahrtenbuch vom Finanzamt anerkannt zu werden. Dabei muss es folgende Punkte beinhalten.... mehr lesen

Lohnabrechnung bei Dienstwagen - die 1%-Regel (Wolff von Rechenberg)


Wenn ein Arbeitnehmer einen Dienstwagen auch privat nutzen darf, dann entsteht ihm ein geldwerter Vorteil. Dieser Vorteil ist steuer- und sozialversicherungspflichtig wie das normale Gehalt. Um den geldwerten Vorteil zu berechnen, sieht der Gesetzgeber die 1%-Regel vor. Aber was besagt die 1%-Regel... mehr lesen

Ratgeber Fahrtenbuch mit kostenloser Fahrtenbuchvorlage (Wolff von Rechenberg)


Wer alle Ausgaben für den Dienstwagen von der Steuer absetzen will, der muss ein Fahrtenbuch führen. Steuerexperten raten dennoch zur Vorsicht. Die Vorschriften sind streng, der Aufwand groß. Und wenn das Finanzamt das Fahrtenbuch nicht anerkennt war alles umsonst. Steuerlich absetzbar ist... mehr lesen

Leasing: Keine Umsatzsteuer auf Minderwertausgleich (Wolff von Rechenberg)


Kassiert ein Leasingunternehmen bei einem Kunden Ersatz für ein stark beschädigt zurückgegebenes Fahrzeug, dann braucht es auf diesen Minderwertausgleich keine Umsatzsteuer abzuführen. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden (Az. XI R 6/11). Der Minderwertausgleich ist... mehr lesen

Dienstfahrrad und Dienstwagen bei Steuer gleichgestellt (Wolff von Rechenberg)


Für Dienstfahrrad und Dienstwagen gelten jetzt gleiche Regeln. Arbeitgeber müssen auch für ein privat genutztes Dienstfahrrad einen geldwerten Vorteil auf den Bruttolohn aufschlagen. Die Neuregelung gilt rückwirkend zum Jahresbeginn 2012. Die 44-Euro-Regel für Sachbezüge darf nicht angewendet werden.... mehr lesen

Für zur Privatnutzung ungeeignete Dienstwagen unterliegen nicht automatisch der 1% Regelung


Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Urteil vom 18. Dezember 2008 entschieden, dass von der sog. 1 %-Regelung solche Fahrzeuge auszunehmen sind, die nach ihrer objektiven Beschaffenheit und Einrichtung für private Zwecke nicht geeignet sind. Die unentgeltliche bzw. verbilligte Überlassung eines... mehr lesen

Firmenwagen - keine weiteren gesetzlichen Verschärfungen


Die Orientierung in Sachen Firmenwagen fällt unverändert schwer. Lange drohten gesetzliche Verschärfungen, doch jetzt bieten sich sogar neue steuerliche Handlungsoptionen für Arbeitgeber und ihre Mitarbeiter. Vielfach gewinnt der Firmenwagen als Alternative zu einer Lohnerhöhung an Attraktivität.... mehr lesen

Mit Firmenwagen statt Gehalt Steuern und Sozialabgaben sparen


Der vom Chef gestellte Pkw spart Steuern und meist auch Sozialabgaben. Das lohnt sich angesichts hoher Benzinpreise. Arbeitnehmer müssen für ihre Pkw-Fahrten immer tiefer in die Tasche greifen. Teures Benzin, die seit 2007 erhöhte Mehrwertsteuer auf fast alle Kfz-Kosten und der Wegfall der Pendlerpauschale... mehr lesen

Private Pkw-Nutzung durch den Gesellschafter einer GmbH


Der Vorteil aus der Privatnutzung eines Firmenwagens kann bei einem Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 23. Januar 2008 I R 8/06 nicht unter Anwendung der sog. 1%-Methode zu besteuern sein und zu einer verdeckten Gewinnausschüttung führen. ... mehr lesen

Berücksichtigung privater Aufwendungen bei der pauschalen Dienstwagenbesteuerung


Überlässt der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer einen Firmenwagen zur privaten Nutzung, so ist der damit verbundene geldwerte Vorteil als Arbeitslohn zu versteuern. Dieser Vorteil ist pauschal entweder nach der sog. 1%- Regelung auf Grundlage des Listenpreises für das Fahrzeug oder auf Einzelnachweis... mehr lesen



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