Gesetze im Bereich Rechnungswesen und Steuern

Die Künstlersozialabgabe betrifft viele Unternehmen

Führen Firmen Veranstaltungen oder Betriebsfeiern mit Künstlern durch, müssen sie hierfür Abgaben zahlen. Dies wird jetzt stärker geprüft. Der Satz für die Künstlersozialabgabe sinkt 2009 von 4,9 auf 4,4 Prozent, nach dem der im Jahr 2005 noch bei 5,8 Prozent lag. Möglich wird diese massive Entlastung durch eine gravierende gesetzliche Änderung Mitte 2007, wodurch es über mehr Kontrollen bei den abgabepflichtigen Unternehmen zu einer deutlichen Stabilisierung der Einnahmen gekommen ist. Eine Reihe der rund 280.000 potenziell abgabepflichtigen Unternehmen muss daher noch mit Nachzahlungen rechnen, worauf die Kanzlei Dr. Ebner, Dr. Stolz & Partner aus Stuttgart hinweist. mehr lesen

Kassenführung und Bargeld-Einnahmen - Was ist zu beachten? (Stefan Parsch)

Trotz verschiedener elektronischer Zahlungsmöglichkeiten machen Bargeldeinnahmen in vielen Branchen noch immer einen Großteil des betrieblichen Umsatzes aus. Um hierbei möglichen Steuerbetrug einzuschränken, hat der Gesetzgeber in den vergangenen Jahren eine Reihe von Gesetzesänderungen und Verordnungen erlassen. Insbesondere bei der Kassenführung gelten strengere Vorgaben als noch vor einigen Jahren. Die derzeit öffentlich diskutierte „Bonpflicht“ ist dabei nur die Spitze des Eisbergs. Diskussion um die Kassenbonpflicht Seit Anfang 2020 erhalten Kundinnen und Kunden auch dort Kassenzettel, wo es sie zuvor oft nicht gab, etwa in Bäckereien. Grund dafür ist das bereits 2016 verabschiedete "Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen", auch "Kassengesetz" genannt, das in der Abgabenordnung zu einer Belegausgabepflicht (§ 146a Abs. 2 AO) geführt hat. Doch erst jetzt, da die Auswirkungen im Alltag zu spüren sind, wird öffentlich über die Sinnhaftigkeit der... mehr lesen

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Kampfansage der EU an Papierverschwendung bringt Zeitersparnis für Rechnungswesen-Mitarbeiter (Himmelhoch GmbH)

Der Rechnungseingang in den deutschen Ämtern ist gewaltig: Pro Jahr gehen auf  Bundesebene laut Schätzungen fast 16 Millionen Rechnungen ein, auf kommunaler Ebene knapp 76 Millionen und auf Landesebene sogar beinahe 114 Millionen. Ein Großteil davon stammt von Unternehmen aus der Privatwirtscha... mehr lesen

DSGVO: Datenschutzrisiko Papier (Wolff von Rechenberg)

Die DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) versetzt Unternehmen in Alarmstimmung. Vor allem Rechts- und IT-Abteilungen versuchen noch bis zum 25. Mai 2018 Datenverarbeitungsprozesse den Anforderungen der europäischen Datenschutzrichtlinie anzupassen. Doch was ist mit dem Papier? Akten, Verträge, Visitenkarten... mehr lesen

E-Rechnungsverordnung (E-Rech-VO) schreibt XRechnung vor (Wolff von Rechenberg)
Premium

Mit der E-Rechnungsverordnung stellt die Bundesregierung die Weichen: Wer Aufträge für die öffentliche Verwaltung ausführt, muss sie per E-Rechnung abrechnen. Allerdings bleibt Unternehmen noch Zeit, bis diese Pflicht tatsächlich in Kraft tritt. Kernpunkt ist die XRechnung als Standard für die elektronische... mehr lesen

Transparenzregister: Ende der Meldefrist beachten (Wolff von Rechenberg)

Die Meldefrist für das neue Transparenzregister endet 1. Oktober 2017. Für viele Unternehmen und Organisationen besteht eine Meldepflicht. Wer ihr nicht rechtzeitig nachkommt, riskiert ein Bußgeld. Davor warnt der Bundesverband der Bilanzbuchhalter und Controller (BVBC). Rechnungswesen-Portal fasst... mehr lesen

Inkasso braucht Augenmaß (Alfons Winhart)

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Selbstständige Bilanzbuchhalter: Rechte, Pflichten, Fallen (Wolff von Rechenberg)

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Erhöhung der Reisespesen in der Transportwirtschaft um bis zu 80 % durch die Reisekostenreform 2014 (Martin Schweitzer)

Mit der Reisekostenabrechnung Jänner 2014 tritt die Reform des Reisekostenrechts in Deutschland in Kraft. Diese Reform verfolgt das Ziel, die Reisekostenabrechnung zu vereinfachen. Die Anzahl der Pauschalen wird sowohl für Inlands- als auch für Auslandreisen von drei auf zwei reduziert.  Aus... mehr lesen

SEPA startet mit IBAN, BIC & Co - Die Fakten im Überblick (Wolff von Rechenberg)

Heute endet die Übergangsfrist für SEPA. Damit tritt der Einheitliche Euro-Zahlungsraum für alle Unternehmen in Kraft. Wer jetzt noch umstellen will, kommt zu spät. Was Unternehmer über SEPA-Lastschriften, IBAN und BIC wissen müssen hat das Rechnungswesen-Portal in einem Artikel zusammengefasst. Privatverbraucher... mehr lesen

Künstlersozialabgabe (KSK) 2017: Das müssen Unternehmer über die Künstlersozialkasse wissen (Wolff von Rechenberg)

Unternehmer müssen bis zum März ihre Abgaben an die Künstlersozialkasse (KSK) melden. Auf alle im Vorjahr eingekauften Leistungen von Künstlern, Publizisten oder Journalisten ist die Künstlersozialabgabe (KSA) zu zahlen. Schummeln kann teuer werden, denn die KSK darf auch rückwirkend Beiträge einfordern.... mehr lesen

Steuer 2013: Das ändert sich für Unternehmen (Wolf von Rechenberg)

Unternehmen dürfen sich bei der Steuer 2013 über kürzere Aufbewahrungsfristen und Steueranreize für Firmenwagen mit Elektroantrieb freuen. IT-Abteilungen und Rechnungswesen verlangt das Jahressteuergesetz 2013 jedoch einigen Umstellungsaufwand ab. Die wichtigsten Änderungen für Unternehmen im neuen... mehr lesen


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Fachbeiträge

Änderungen durch BilMoG auch für kleine und mittlere Unternehmen wichtig (Richard Hempe)

„Beinahe jedes Unternehmen wird von den Änderungen durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz betroffen sein“, sagt Diplom-Kaufmann Richard Hempe, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater bei der Regensburger Steuerkanzlei SH+C Wagner Bumes Winkler GmbH. Dennoch haben sich viele kleine und mittlere Unternehmen... mehr lesen

BilMoG - Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (Redaktion RWP)

Das am 29.05.2009 verabschiedete Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG), soll die deutsche Rechnungslegung insofern modernisieren, dass das HGB zu einer vollwertigen, aber eigenständigen Alternative zu den international bereits herrschenden Standards wird. Die Grundsätze ordnungsgemäßer... mehr lesen

Die Zusammenfassende Meldung - Überblick und Neuerungen 2010 (Alexander Wildt)

Die Zusammenfassende Meldung ist ein Kontrollverfahren innerhalb der Europäischen Union mit dem die Finanzämter der jeweiligen Mitgliedsstaaten auf Anfrage überprüfen können, ob die gemeldeten Umsatzsteuervoranmeldungen bzw. -erklärungen korrekt sind. Hierfür müssen Unternehmer, die innergemeinschaftliche... mehr lesen

Die wichtigsten Gesetze im Überblick (Redaktion RWP)

Eine Fülle von Gesetzen setzt die Regeln für Buchhaltung, Jahresabschluss, Bilanz und Steuern. Alle für Buchhalter relevanten Gesetze hat Rechnungswesen-Portal.de im Folgenden zusammengefasst: Von "A" wie Abgabenordnung bis "V" wie Verordnung.  mehr lesen

Unternehmergesellschaft (Redaktion RWP)

Im Rahmen der Modernisierung des GmbH-Rechts (MoMiG) wurden dieses Jahr vom Bundestag einige Änderungen beschlossen, die nicht nur das Gründen von Unternehmungen erleichtern und beschleunigen, sondern die Rechtsform der GmbH auch im internationalen Vergleich konkurrenzfähiger und attraktiver machen... mehr lesen

IHK – Wissenswertes für Unternehmer (Mathias Kahlke)

Aufgabe der Industrie- und Handelskammern (IHK) ist, die Interessen der Gesamtwirtschaft gegenüber Politik und Verwaltung wahrzunehmen, vom Staat übertragene Aufgaben der wirtschaftlichen Selbstverwaltung zu erfüllen und Serviceleistungen für die zugehörigen Unternehmen zu erbringen. Dies beinhaltet... mehr lesen

Investitionszulagengesetz (Enrico Reimus, Wolff von Rechenberg, Alexander Wildt)

Mit dem Investitionszulagengesetz (InvZulG 2010) vom 07.12.08 werden Erstinvestitionen, die vor dem 01.01.2014 in den neuen Bundesländern getätigt werden, gesetzlich gefördert. Es ist das Nachfolgegesetz des InvZulG 2007 und soll den Ausbau ostdeutscher Wirtschaftsstandorte und damit auch... mehr lesen
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Rechtsnatur und Gründung einer Aktiengesellschaft (Anna Werner)

Rechtsgrundlage für die AG ist das Aktiengesetz. Gemäß § 1 AktG ist die Aktiengesellschaft (AG) eine Handelsgesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit (auch juristische Person genannt), deren Gesellschafter (Aktionäre) mit Einlagen an dem in Anteile (Aktien) zerlegten Grundkapital beteiligt sind.... mehr lesen

Ist eine Gewerbeerlaubnis gebührenpflichtig? (Gründerlexikon)

Wer Dienstleistungen oder Waren anbietet, benötigt einen Gewerbeschein. Zu dieser Regelung gibt es nur wenige Ausnahmen, beispielsweise Künstler und die sogenannten freien Berufe wie Ärzte oder Rechtsanwälte, aber auch Landwirte oder Fischer. Die Kosten hierfür sind je nach Gemeinde unterschiedlich,... mehr lesen

BilMoG: Die Neuregelung der Buchführungspflicht (Anna Werner)

Nach bisherigem Handelsrecht war die Buchführungspflicht mit der Kaufmannseigenschaft eng verknüpft. Gem. § 238 Abs. 1 S. 1 HGB alter Fassung war jeder Kaufmann verpflichtet, Bücher zu führen und Bilanzen zu erstellen. Kaufmann war dabei genau wie heute gem. § 1 HGB jeder, der ein Handelsgewerbe betreibt.... mehr lesen

Aufbewahrungspflichten bei Bargeschäften - Neue Regelung für Einzelhandel, Gastronomie und Taxiunternehmen

Bei Bargeldgeschäften, wie sie üblicherweise im Einzelhandel, in der Gastronomie oder auch bei Taxiunternehmen vorkommen, gelten ab sofort strengere Kriterien für die Aufbewahrung der Unterlagen. Insbesondere betroffen sind Unternehmer, die mit Hilfe von Registrierkassen (auch PC-Kassen/PC-gestützten... mehr lesen

Wachstumsbeschleunigungsgesetz

Die neue Bundesregierung hat sich beeilt: Bereits am 9. November hat das Kabinett das Gesetz zur Beschleunigung des Wirtschaftswachstums (Wachstumsbeschleunigungsgesetz) beschlossen. Die parlamentarischen Hürden wurden am 4. Dezember genommen. Trotz zwischenzeitlicher Diskussionen um die Finanzierung... mehr lesen

Kurzarbeitergeld (Jörn Schnier)

Mit dem in der letzten Woche verabschiedeten Konjunkturpaket sind unter anderem Veränderungen beim Kurzarbeitergeld beschlossen worden. Durch die verabschiedeten Änderungen können sehr viel mehr Unternehmen als bisher Kurzarbeitergeld bekommen. Damit haben Sie ein gutes Mittel in der Hand, um die Lohnkosten... mehr lesen

BilMoG verabschiedet - Strategisches Ziel der Anpassung an internationale Rechnungslegung verfehlt

Der Deutsche Bundestag hat das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) mit großer Mehrheit verabschiedet. Mit dem Gesetz wird das Handelsgesetzbuch (HGB) grundlegend reformiert. Im Mittelpunkt der Reform stand zu Beginn die Anpassung des HGB an die Grundsätze internationaler Rechnungslegungsstandards.... mehr lesen

Das neue GmbH-Recht seit 1. November 2008 wirksam

Am 1. November 2008 trat das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) in Kraft. Damit ist die umfassendste Reform des GmbH-Rechts seit Bestehen des GmbH-Gesetzes von 1892 abgeschlossen.  "Mit dem Abschluss der seit langem erwarteten Reform ist... mehr lesen

GmbH-Reform beendet Limited-Boom

Mit der Verabschiedung im Deutschen Bundestag am 26.06.2008 hat das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) die letzte Hürde genommen. Das MoMiG soll im Herbst 2008 in Kraft treten. Eines der Hauptanliegen des MoMiGs ist es, das GmbH-Recht zu moderni-sieren... mehr lesen

Modernisierung des GmbH-Rechts – das MoMiG kommt!

Der Deutsche Bundestag hat am 26.Juni 2008 das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) beschlossen.  „Das neue GmbH-Recht gibt Gründern und Investoren den nötigen rechtlichen Rahmen, um ihre unternehmerischen Ideen schnell und unkompliziert in... mehr lesen

Entwurf für Modernisierung des Bilanzrechts (BilMoG) beschlossen

Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Bilanzrechts (BilMoG) beschlossen. Das Gesetz sorgt dafür, dass das bewährte, kostengünstige und einfache HGB-Bilanzrecht auf Dauer beibehalten und für den Wettbewerb mit den internationalen Rechnungslegungs-standards gestärkt... mehr lesen

Schadenersatz wegen Urheberrechtsverletzungen – was ist steuerlich zu beachten? (Mathias Kahlke)

Allgemeines  Nach dem Gesetz über Urheberrechte und verwandte Schutzrechte (UrhG) steht einem in seinen Urheberrechten Verletzten ein Schadenersatz zu (§ 97 UrhG). Durch das Urheberrecht sind in Deutschland folgende Werke geschützt (§ 2 UrhG): - Sprachwerke, wie Schriftwerke, Reden... mehr lesen

Auf die Ziffer reduziert - Steuerliche Nummern (Mathias Kahlke, Wolff von Rechenberg)

Der Einfachheit halber ordnet der Staat Menschen und Unternehmen Ziffern- und Buchstabenfolgen zu. Wann und wo muss man welche Nummer angeben, wie und wo bekomme ich die benötigte Nummer? Rechnungswesen-Portal löst das Nummernrätsel. Besonders im täglichen Geschäftsverkehr, beispielsweise beim ... mehr lesen

Reform Umwandlungsgesetz - Mittelstand entdeckt neue Expansionschancen

Kleinunternehmen konkurrieren erfolgreich mit Großkonzernen. Was bislang eher selten der Fall ist, könnte schon bald zur Normalität werden. Der Schritt in die wirtschaftlich viel versprechende Internationalität ist längst nicht mehr nur für große Unternehmen attraktiv. Knapp sechs Monate nach Inkrafttreten... mehr lesen

GmbH-Reform

Lange Zeit schien die „Limited" der deutschen „GmbH" den Rang abzulaufen. Durch die Novellierung des GmbH-Rechtes rückt jetzt die GmbH wieder stärker in den unternehmerischen Fokus. Mit geplanten Vereinfachungen wie der Herabsetzung des Mindestkapitals auf 10.000 Euro oder der Bereitstellung von Ver... mehr lesen


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