Fachbeiträge zum Thema Umlaufvermögen

Umlaufvermögen (Dana Klempien)

Im Umlaufvermögen werden alle kurzfristigen Vermögensteile aufgenommen, die für die Herstellung der Güter benötigt und verbraucht werden oder mit denen gehandelt wird (Waren).  Somit gehören Vermögensgegenstände, die aus betrieblicher Sicht Verbrauchsgüter (einmalige Nutzung durch Verbrauch oder Veräußerung) sind zum Umlaufvermögen und Gebrauchsgüter (mehrmalige Nutzung) zum Anlagevermögen.1 Gebäude z.B. können unter Umständen zum Umlaufvermögen gehören, wenn sie das „Produkt“ des Unternehmens sind und weiterverkauft werden sollen. Das Umlaufvermögen untergliedert sich in folgende Positionen: Vorräte Der Posten Vorräte teilt sich in vier weitere Posten auf:  - Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe  In diesem Posten dürfen nur Stoffe ausgewiesen werden, die noch nicht vom Unternehmen bearbeitet worden sind. Rohstoffe sind alle Stoffe, die direkt in die Verarbeitung als Hauptbestandteil des Produktes mit eingehen. Sie werden vollständig verbraucht... mehr lesen

Bewertung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Alexander Wildt)

Forderungen aus Lieferung und Leistung müssen zum Geschäftsjahresabschluss bewertet werden. Sie unterliegen dem strengen Niederstwertprinzip und werden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Das bedeutet, die Rechnungssumme inklusive der Umsatzsteuer wird angesetzt. Gründe für eine Wertberichtigung bei Forderungen sind zum Beispiel die Kursabhängigkeit oder das Ausfallrisiko von Forderungen.  Forderungsberichtigungen werden mithilfe eines der drei folgenden Verfahren durchgeführt. Zum einem können Forderungen mithilfe der Einzelwertberichtigung (EWB) durchgeführt werden. Es ist zudem eine Pauschalwertberichtigung (PWB) möglich oder ein gemischtes Verfahren aus der Einzelwert- und Pauschalwertberichtigung. Die Güte von Forderungen wird auch als Bonität bezeichnet; dabei wird in folgende drei Arten unterschieden: 1.    einwandfreie Forderungen  2.    zweifelhafte Forderungen  3.    uneinbringliche... mehr lesen

Top Begriffe


Neueste Fachbeiträge

Das Kassenbuch: Anforderungen und Tipps (Wolff von Rechenberg, Günther Wittwer)

Im Kassenbuch hält ein Unternehmen alle Bareinnahmen und Ausgaben fest. Unternehmen sollten die Anforderungen genau beachten. Denn ins Kassenbuch sehen Außenprüfer besonders kritisch. Das ordnungsgemäße Kassenbuch ist ein Teilgebiet der Buchführung. Für die Erfüllung einer ordnungsgemäßen Kassenbuchführung... mehr lesen

Liquiditätspotentiale heben, aber wie ? (Jochen Weinberg)

Nicht nur in Zeiten der Krise, sondern auch im konjunkturellen Aufschwung ist Working Capital Management ein Thema um Chancen nicht ungenutzt verstreichen zu lassen. Viele Firmen müssen in Vorleistung gehen, doch ihre Liquiditätspolster sind durch eine möglicherweise gerade überstandene Krise aufgezehrt.... mehr lesen

Ablauf eines Inkassoverfahrens (Anna Werner)

Die Beauftragung des Inkassodienstes kann zu jeder Zeit erfolgen. Erstkontakt erfolgt in der Praxis oft wenige Tage nach Ablauf der Fälligkeit. Der Ablauf der Forderungsbeitreibung ist bei den meisten Firmen die Inkasso anbieten ähnlich.  Der Ablauf eines Inkassoverfahrens gliedert... mehr lesen

Inkasso (Anna Werner)

Inkasso ist ein Begriff aus dem Bereich Finanzierung. Damit ist der gewerbsmäßige Einzug von fremden, fälligen Forderungen durch einen Rechtsanwalt oder durch ein Inkassounternehmen gemeint. Es geht dabei um Forderungen, die der Schuldner trotz Mahnungen nicht beglichen hat. In einem solchen Fall... mehr lesen

Forderungsmanagement im Mittelstand

Zahlungsverzögerungen bereiten der deutschen Wirtschaft weiterhin große Probleme. Häufig unterschätzen gerade Mittelstands- Unternehmen die geschäftskritischen Auswirkungen eines Bericht unzureichenden Debitorenmanagements. Persönlich geprägte Geschäftsbeziehungen verleiten dazu, nachsichtig... mehr lesen

Standardsoftware als Ware i.S.d. § 2a Abs. 2 EStG

Standardsoftwareprogramme bzw. sog. Trivialprogramme sind nach zwei Urteilen des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 29. Januar 2008 (Az. 5 K 2543/04 B, 5 K 9374/04 B) als „Waren" i.S.d. § 2a Abs. 2 EStG anzusehen.  mehr lesen

Bewertungsvereinfachungsverfahren für Vermögensgegenstände (Dana Klempien)

Nach § 256 Satz 1 HGB und § 240 Abs. 3, 4 HGB sind Bewertungsvereinfachungsverfahren zugelassen. Dazu gehören: - Festbewertung - Durchschnittsbewertung - Verbrauchsfolgebewertung 1. Festbewertung  § 240 Abs. 3, Satz 1 HGB: „Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sowie Roh-,... mehr lesen


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