
Als geringwertiges Wirtschaftsgut (GWG) wird jedes Gut bezeichnet,
bei dem die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten den Betrag von 800 Euro netto bzw. 952,- EUR inkl. Umsatzsteuer nicht übersteigen. Sie müssen beweglich und abnutzbar sowie selbstständig nutzbar sein (siehe EStG §4 Abs. 3 Satz 3, §6 Abs. 2). Typische Beispiele für GWG sind PC´s, Schreibtische, Regale, Bürostühle oder auch eine Lampe.
Anschaffungen im Wert von weniger als 250 € zählen nicht zu
den GWG und können einfach als Betriebsausgaben abgesetzt werden. Anschaffungen im Wert von mehr als 1.000 € netto müssen nach AfA (Absetzung für Abnutzung) abgeschrieben werden.
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Zum Vermögen eines Unternehmens zählen nicht nur Sachanlagen, wie Maschinen
oder Grundstücke, und Finanzanlagen, wie Beteiligungen, sondern auch immaterielle Güter, wie Software oder Patente. Der Wert dieser Gegenstände geht weit über den materiellen Träger (eine CD oder eine Urkunde) hinaus. Solche immateriellen Vermögensgegenstände (IVG) sind nicht so leicht zu fassen wie materielle IVG und auch ihre handels- und steuerrechtliche Behandlung ist komplizierter. So müssen einige IVG in der Bilanz verzeichnet werden, andere dürfen nicht und wieder bei anderen besteht ein Wahlrecht.
Immaterielle Vermögensgegenstände § 266 Abs. 2 A I HGB nennt diese immateriellen
Vermögensgegenstände:
- selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und
Werte
- entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
- Geschäfts- oder Firmenwert
- geleistete Anzahlungen (auf...
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Im Handels- und Steuerrecht ist das Anlagevermögen eines Unternehmens
ein Teil des Betriebsvermögens. Für verschiedene gesetzliche Vorgaben müssen bilanzierungspflichtige Unternehmen den Bestand und die Entwicklung des Anlagevermögens erfassen und im Jahresabschluss niederlegen. Darüber hinaus...
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Das Anlagevermögen ist der Teil des Vermögens eines Unternehmens, der
dem Geschäftsbetrieb dauerhaft dient und über einen längeren Zeitraum zur Nutzung im Betrieb verbleibt. Das Gesamtvermögen eines Unternehmens setzt sich zusammen aus Anlage- und Umlaufvermögen. Im Gegensatz zum Anlagevermögen...
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Die Inventur zählt zu den ungeliebten Pflichten, die das Handelsgesetzbuch
vorschreibt (§ 240 HGB). Jeder bilanzierende Unternehmer muss ein Bestandsverzeichnis (Inventar) erstellen, indem er alle Vermögensgegenstände und Schulden seines Unternehmens erfasst. Dieses Inventar muss regelmäßig...
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Die Kosten für größere Anschaffungen in einem Unternehmen sind nach
gesetzlichen Regeln über die voraussichtliche Nutzungsdauer abzuschreiben. Bei diesen bilanzmäßigen oder bilanziellen Abschreibungen sind jedoch verschiedene Aspekte zu beachten. Zudem bietet das Handelsrecht eine Reihe von Wahlmöglichkeiten,...
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Was ist degressive Abschreibung? Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten
für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden über die Nutzungsdauer nach einer gewählten Abschreibungsmethode abgeschrieben. Dabei steht der Unternehmer vor der Wahl zwischen linearer Abschreibung und degressiver Abschreibung...
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Der Strukturwandel unseres ökonomischen Geschehens forciert eine Wissenswirtschaft.
Im Rahmen dieses Strukturwandels gewinnen immaterielle Vermögensgegenstände [1] bei KMU immer mehr Bedeutung, indem sie einen zunehmend wichtigeren Werttreiber darstellen. Bei diesen immateriellen VG handelt es sich...
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Von einer Steuererleichterung, die die Bundesregierung am 19. Januar 2021
beschlossen hat, profitieren Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die ein Homeoffice mit Hard- und Software ausgestattet haben oder noch ausstatten werden.
Sie können Geräte und Programme zur Dateneingabe und -verarbeitung, die...
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Es muss nicht immer ein niegelnagelneues Auto sein. Auch ein gebrauchtes
Fahrzeug taugt in vielen Fällen ebenso gut als Firmenwagen oder betriebliches Nutzfahrzeug. Solange der Käufer sicherstellt, dass das Fahrzeug in einem guten Zustand und verkehrssicher ist, sprechen vor allem wirtschaftliche...
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Die Herstellungskosten eines Wirtschaftsguts oder Vermögensgegenstands
sind nicht so einfach zu beziffern wie die Anschaffungskosten, zu denen üblicherweise eine Rechnung vorliegt. In die Herstellungskosten fließen auch Gemeinkosten ein, die ein Unternehmen erst in die Lage versetzen, überhaupt...
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Im Steuerrecht hat die außerplanmäßige Abschreibung mit "Teilwertabschreibung"
nicht nur einen anderen Namen, sie ist auch anders ausgestaltet als im Handelsrecht. Dabei hat der Steuerpflichtige mehr Wahlfreiheit. Im Folgenden geht es in erster Linie um die Unterschiede zum Handelsrecht.
Bei...
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Ausgangsgrößen für die Bewertung Je nach Art des Betriebsvermögens
werden unterschiedliche Ausgangsgrößen für die Bewertung herangezogen. Bei nicht abnutzbarem Anlagevermögen sind es die Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Zu dieser Vermögensart gehören beispielsweise Grund und Boden,...
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Die meisten Teile des Betriebsvermögens sind nach der Anschaffung über
mehrere Jahre planmäßig abzuschreiben. Wie sieht es aber aus, wenn eine Anlage oder ein Gerät plötzlich und/oder unerwartet an Wert verliert, weil es beispielsweise durch einen nicht behebbaren Defekt nur noch eingeschränkt...
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Für Selbstständige und Freiberufler liegt es nahe, ein Smartphone als
berufliches Gerät zu kaufen. Den Anschaffungspreis können sie in dem Umfang als betriebliche Ausgaben abziehen, in dem eine berufliche Nutzung des Geräts vorgesehen ist, also z. B. zu 75 % (das Minimum sind 10 %). Bei einer...
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Theoretische Darstellung mit Situationsfällen aus der Praxis. Das unsichtbare
Kapital, besser bekannt als stille Reserven oder Rücklagen, ist im Gegensatz zu den offenen Rücklagen nicht in der Bilanz zu bilden. Aus den Erfahrungen werden in wirtschaftlich guten Zeiten die Überlegungen über die...
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Was Unternehmer zu Geringwertigen Wirtschaftsgütern (GWG) wissen
müssen, hat das Rechnungswesen-Portal zusammengefasst.
Über Jahre galt die steuerliche Behandlung von Geringwertigen Wirtschaftsgütern
(GWG) als Dauerbaustelle. Auf Änderungen folgten Änderungen und Korrekturen der Änderungen....
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Fragen zur Inventur des Anlagevermögens hat der Bilanzbuchhalter und Fachautor
Uwe Jüttner in einem Interview mit dem Rechnungswesen-Portal beantwortet. Im Gespräch gab der Präsident der EMAA – European Management Accountants Association viele Praxistipps zur Inventur des Anlagevermögens.
...
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Was sind geringwertige Wirtschaftsgüter? Geringwertige Wirtschaftsgüter
(GWG) sind nach § 6 Abs. 2 EStG abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind. Typische geringwertige Wirtschaftsgüter sind:
- Telefone
- Datenträger...
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Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) können sofort abgeschrieben werden. Als geringwertiges
Wirtschaftsgut (GWG) wird jedes Gut bezeichnet, bei dem die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten den Betrag von 800 Euro bzw. 1.000 Euro bei einer Sammelabschreibung nicht übersteigen....
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Unternehmer können mit der Teilwertabschreibungen Steuern sparen, indem
sie Aktien und Fonds bei Kursverlusten mit einem niedrigeren Teilwert bilanzieren. Günstige Urteile des Bundesfinanzhofs (BFH) eröffnen neue Möglichkeiten. Der Weg birgt aber auch Risiken.
Wertpapiere zum niedrigeren Teilwert...
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Beim Ein- und Verkauf von Handelswaren kann es immer wieder vorkommen,
dass Waren aus den verschiedenen Gründen an Lieferanten bzw. von Kunden zurückgeschickt werden. Rücksendungen ergeben sich sowohl auf der Einkaufsseite als auch auf der Verkaufsseite.
Warenrücksendungen an den Lieferanten...
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