Anlagevermögen: Immaterielle Fachbeiträge zum Thema Anlagevermögen (Sachanlagen, BGA, GWG, Finanzanlagen)

Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) - Grenzen und Neuregelungen (Wolff von Rechenberg)

Als geringwertiges Wirtschaftsgut (GWG) wird jedes Gut bezeichnet, bei dem die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten den Betrag von 800 Euro bzw. 1.000 Euro bei einer Sammelabschreibung nicht übersteigen. Sie müssen beweglich und abnutzbar sowie selbstständig nutzbar sein (siehe EStG §4 Abs. 3 Satz 3, §6 Abs. 2). Wenn die genannten Voraussetzungen, die im Folgenden weiter erläutert werden, erfüllt sind, dann stehen Unternehmen zwei Möglichkeiten zur Wahl: - Sie dürfen diese Güter nach § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgaben absetzen, wenn die Anschaffung bzw. Herstellung mehr als 250 Euro (150 Euro bis 2017) und weniger als 800 Euro gekostet hat (410 Euro bis 2017) - Sie können diese Güter nach § 6 Abs. 2 EStG in einen Sammelposten einstellen und einheitlich über 5 Jahre abschreiben, wenn die Anschaffung bzw. Herstellung mehr als 250 Euro und weniger als 1.000 Euro gekostet hat.  Voraussetzungen: - Um als geringwertiges Wirtschaftsgut abgeschrieben... mehr lesen

Herstellungskosten nach HGB, IAS und US-GAAP (Dana Klempien)

Alle Vermögensgegenstände sind laut § 253 Abs. 1 HGB entweder mit den Anschaffungs- oder mit den Herstellungskosten anzusetzen. Dadurch sind für diese Gegenstände Höchstgrenzen festgelegt, die verhindern, dass ein unrealistischer Gewinn ausgewiesen wird.  Selbsterstellte materielle Gegenstände werden mit den Herstellungskosten angesetzt. Nach dem § 255 Abs. 2 HGB gibt es Pflichtanteile, die in die Herstellungskosten mit einfließen und somit die Wertuntergrenze der Herstellungskosten bilden. Ebenfalls ist es möglich, zusätzlich weitere Kosten anzusetzen, aus denen sich die Wertobergrenze der Herstellungskosten ergibt.  Folgende Darstellung gibt die Berechnungswerte für die Wertunter- und die Wertobergrenze an. Beim Lesen dieses Schemas muss beachtet werden, dass die Wertobergrenze aus der Wertuntergrenze der Herstellungskosten und den zusätzlichen Gemeinkosten besteht. Einzelkosten eines Vermögensgegenstandes sind durch ihren unmittelbaren... mehr lesen

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Teilwertabschreibung im Steuerrecht (Stefan Parsch)
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Im Steuerrecht hat die außerplanmäßige Abschreibung mit "Teilwertabschreibung" nicht nur einen anderen Namen, sie ist auch anders ausgestaltet als im Handelsrecht. Dabei hat der Steuerpflichtige mehr Wahlfreiheit. Im Folgenden geht es in erster Linie um die Unterschiede zum Handelsrecht. Bei Gegenständen... mehr lesen

Außerplanmäßige Abschreibung im Handelsrecht (Stefan Parsch)
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Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG): Informationen, Beispiele, Buchungen (Wolff von Rechenberg)

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Praxistipps zur Inventur des Anlagevermögens - Interview mit Uwe Jüttner (Wolff von Rechenberg)

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Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) - Beispiele und Buchung (Anna Werner)

Was sind geringwertige Wirtschaftsgüter? Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) sind nach § 6 Abs. 2 EStG abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind. Typische geringwertige Wirtschaftsgüter sind: - Telefone - Datenträger -... mehr lesen

GWG - Aktuelle Grenzen und Praxistipps (Wolff von Rechenberg)

Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) können sofort abgeschrieben werden. Der Gesetzgeber hat die GWG-Sofortabschreibung 2010 wieder eingeführt. Was Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler über GWG und GWG-Grenzen 2020 wissen müssen.  Die Abschreibung von geringwertigen Wirtschaftsgütern... mehr lesen

Rücksendungen (Anna Werner)

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GWG - Aktuelle Grenzen und Praxistipps (Wolff von Rechenberg)

Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) können sofort abgeschrieben werden. Der Gesetzgeber hat die GWG-Sofortabschreibung 2010 wieder eingeführt. Was Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler über GWG und GWG-Grenzen 2020 wissen müssen.  Die Abschreibung von geringwertigen Wirtschaftsgütern... mehr lesen

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Abschreibung des GWG-Sammelposten (Poolabschreibung) (Anna Werner)

Selbstständig nutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwar 250€, aber nicht  die Grenze von 1000€ (netto) übersteigen, können jährlich zu einem Sammelposten (Pool) zusammengefasst (§ 6 Abs. 2a EStG) und gleichmäßig mit je 20% ... mehr lesen

Bilanzielle Behandlung von Software (Enrico Reimus, Wolff von Rechenberg, Alexander Wildt)

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Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) - Beispiele und Buchung (Anna Werner)

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Sachanlagen (Enrico Reimus, Wolff von Rechenberg, Alexander Wildt)

Sachanlagen sind materielle Güter, die dem Unternehmen längerfristig zur Verfügung stehen sollen. Sie sind im Zeitpunkt ihrer Beschaffung mit den Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs.1 HGB zu aktivieren. Im HGB werden Sachanlagen nach § 266 in folgende Gruppen unterteilt: - Grundstücke und Bauten:... mehr lesen

Finanzanlagen (Alexander Wildt)

Finanzanlagen stellen Investitionen in fremde Unternehmen oder langfristige Anleihen dar und müssen in der Bilanz angesetzt werden. Als Wertobergrenze setzt das HGB hierbei die Anschaffungskosten an. Dadurch gilt das gemilderte Niederstwertprinzip, dass bei dauerhaften Wertminder... mehr lesen

Immaterielle Vermögensgegenstände (Enrico Reimus, Wolff von Rechenberg, Alexander Wildt)

Immaterielle Vermögensgegenstände gehören dem Anlagevermögen an und müssen bilanziert werden. Zu ihnen gehören Lizenzen, Rechte, Patente, Firmenwert oder Software. Hierbei wird in drei Arten von immateriellen Vermögensgegenständen unterschieden. - Konzessionen, Rechte, Lizenzen - Firmen- und Geschäftswert... mehr lesen

Anschaffungsnebenkosten (Alexander Wildt, Anna Werner, Günther Wittwer)

Allgemeines Anschaffungsnebenkosten sind zusätzliche Kosten bzw. Aufwendungen, die bei dem Erwerb eines Wirtschaftsgutes neben dem Anschaffungspreis anfallen. Diese können vor, während oder nach dem Erwerb auftreten. Sie müssen mit dem Wirtschaftsgut aktiviert und somit auch abgeschrieben werden. ... mehr lesen

Geringwertige Wirtschaftsgüter 2008 – komplette Neuregelung durch Unternehmenssteuerreform (Mathias Kahlke)

Der Begriff „geringwertiges Wirtschaftsgut“ ist vielen Unternehmern nur zu gut geläufig. Hierbei handelt es sich nach herkömmlicher Definition um ein Wirtschaftsgut, dessen Netto-Kaufpreis (für Unternehmer, die keine Vorsteuer geltend machen dürfen, der Bruttopreis) mehr als 60 Euro und weniger als... mehr lesen

Geringwertiges Wirtschaftsgut (bis 31.12.2007) (Dana Klempien)

Als geringwertiges Wirtschaftsgut (GWG) wird jedes Gut bezeichnet, bei dem die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten den Betrag von 410 Euro nicht übersteigen. Sie müssen beweglich und abnutzbar sowie selbstständig nutzbar sein und in einem gesonderten Verzeichnis fortlaufend mit ihren Anschaffungs-... mehr lesen

Leasing: Definition & Bilanzierung nach HGB, IFRS und US-GAAP (Enrico Reimus, Wolff von Rechenberg, Alexander Wildt)

Unter Leasing versteht man die vertraglich festgelegte, entgeltliche Nutzungsüberlassung eines Wirtschaftsgutes durch einen Leasinggeber an einen Leasingnehmer. Zumeist steht zwischen dem Hersteller und dem Verwender eines Gutes eine Leasinggesellschaft, die als Käufer und Vermieter eintritt. Nach... mehr lesen

Ab 2008 keine degressive Abschreibung mehr für Firmen- PKW

An Neujahr 2008 gab es gleich mehrere Steuerangriffe auf den Fuhrpark, mit Abschreibung, Rücklagenbildung und Leasing. Diese Gegenfinanzierungsmaßnahmen sollen das Haushaltsloch zumindest ein wenig stopfen, das die Unternehmensteuerreform durch deutlich sinkende Körperschaftsteuersätze einreißt.... mehr lesen

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Digitale Abschreibung (Andreas Lind)

Grundsätzliches Die Digitale Abschreibung ist eine Methode zur Erfassung der Wertminderung eines Gutes. Sie ist die häufigste Form der arithmetisch-degressiven Abschreibung. Bei der digitalen Abschreibung (AfA) werden die Summen entsprechend ihrer Beanspruchung aufgeteilt, ähnlich... mehr lesen

Bewertung von Leasingverhältnissen nach deutschem Handelsrecht (Anna Werner)

Wird der Leasinggenstand dem Leasinggeber zugerechnet, hat dieser das Wirtschaftsgut gemäß § 253 (1) HGB mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten zu aktivieren. Dabei sind Nebenkosten einzubeziehen (z. B Transportkosten), wenn sie im Zusammenhang mit der Anschaffung des Leasinggegenstandes und... mehr lesen

Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (Michael Multhaupt)

§ 248 HGB: „Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens können als Aktivposten in die Bilanz aufgenommen werden. Nicht aufgenommen werden dürfen selbst geschaffene Marken, Drucktitel, Verlagsrechte, Kundenlisten oder vergleichbare immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.“ ... mehr lesen

Nachträgliche Anschaffungskosten (Anna Werner)

Diese Art der Anschaffungskosten entsteht gem. § 255 Abs. 1 Satz 2 HGB nach dem Erwerb des Anlagegutes oder nachdem eine Erweiterung die Anlage über ihren ursprünglichen Wert hinaus verbessert hat. Dies ist häufig insbesondere bei Maschinen, PKW und Gebäuden der Fall wenn z.B. Sanierungen,... mehr lesen

Anschaffungspreisminderungen (Anna Werner, Günther Wittwer)

Anschaffungspreisminderungen sind alle möglichen Preisnachlässe, die der Verkäufer dem Unternehmen gewährt. Da in den Anschaffungspreis nur die tatsächlichen Ausgaben eingehen dürfen, sind diese Anschaffungspreisminderungen gem. § 255 Abs. 1 HGB abzusetzen. Zu den Anschaffungspreisminderungen zählen... mehr lesen

Leistungsabhängige Abschreibung (AfA) (Redaktion RWP)

  Beschreibung: Die leistungsabhängige Abschreibung wird in der Regel bei Anlagegütern, deren Leistung erheblich schwankt, verwendet. Diese Methode zeigt am besten den tatsächlichen Verschleiß einer Anlage auf. Bei diesem Verfahren werden nicht zeitabhängige, sondern leistungsabhängige... mehr lesen

Arithmetisch progressive Abschreibung (AfA) (Redaktion RWP)

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Geometrisch progressive Abschreibung (AfA) (Redaktion RWP)

Beschreibung: Bei diesem Abschreibungsverfahren steigen die Abschreibungsbeträge in jedem Nutzungsjahr. Die jährlichen Abschreibungsbeträge werden im Vergleich zur geometrisch-degressiven Abschreibungsmethode in umgekehrter Reihenfolge verrechnet. Formel: ... mehr lesen

Arithmetisch degressive Abschreibung (AfA) (Redaktion RWP)

Beschreibung: Bei der arithmetisch degressiven Abschreibung fällt der Abschreibungsbetrag je Nutzungsjahr um den gleichen Betrag. Diesen Betrag nennt man Degressionsbetrag. Um die Berechnung durchzuführen muss eine arithmetische Reihe gebildet werden. Aus dieser Reihe lässt sich der Betrag... mehr lesen

Geometrisch degressive Abschreibung (AfA) (Enrico Reimus, Wolff von Rechenberg, Alexander Wildt)

Achtung: Die degressive Abschreibung ist seit dem 1. Januar 2011 nicht mehr zulässig. Beschreibung: Bei der geometrisch degressiven Abschreibung werden die Anschaffungs- oder Wiederbeschaffungskosten eines Anlagegutes mittels jährlicher Abschreibungsquote auf die Nutzungsdauer... mehr lesen

Lineare Abschreibung (AfA) (Redaktion RWP)

1. Grundlagen Durch Abschreibungen werden planmäßige und unvorhergesehene Wertminderungen von Vermögensgegenständen erfasst. Abschreibungen werden vorgenommen, um in der Buchführung den aktuellen Wert des Betriebsvermögens sichtbar zu machen und den Wertverlust der Anlagegüter als Kosten nachvollziehbar... mehr lesen

Herstellungskosten (Dirk-J. Lamprecht)

Herstellungskosten  Der Begriff der Herstellungskosten ist neben dem Begriff der Anschaffungskosten ein Basiswert für die Bewertung von Vermögensgegenständen (HGB), Wirtschaftsgütern (Steuerrecht) und Vermögenswerten (IFRS), sog. Ansatz dem Grunde nach. Die Abgrenzung der Herstellungskosten... mehr lesen

gewillkürtes Betriebsvermögen (Redaktion RWP)

Im Rahmen der Bilanzierung von Vermögensgegenständen wird  bei der Feststellung der konkreten Bilanzierungsfähigkeit die subjektive und die objektive Zurechenbarkeit unterschieden. Während bei der subjektiven Zurechenbarkeit das „wirtschaftliche Eigentum“ als maßgeblich für die Bilanzierungsfähigkeit... mehr lesen

Vertreterrecht eines Handelsvertreters ist nach individuellen Verhältnissen abzuschreiben

Nach § 7 Abs. 1 Satz 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) bemisst sich die Absetzung für Abnutzung nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer des Wirtschaftsguts. Ergänzend bestimmt § 7 Abs. 1 Satz 3 EStG in der seit Inkrafttreten des Bilanzrichtliniengesetzes vom 19. Dezember 1985 geltenden Fassun... mehr lesen


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